Aktuelles

AKTUELLES

Tagung der AG 3 im Netzwerk der Hilfe: Gemeinsam finden wir den Weg

 

Berlin. Zu Beginn des Jahres 2019 tagt die Arbeitsgruppe 3 unter Beteiligung der Härtefallstiftung in der Julius-Leber-Kaserne. Im Vordergrund der zweitägigen Zusammenkunft standen die Auswertung der im vergangenen Jahr durchgeführten Kinder- und Jugendfreizeit auf Rügen sowie die Vorbereitung der Vollversammlung des Netzwerks im Juni.

 

Im Netzwerk der Hilfe engagieren sich verschiedene Organisationen, um Soldaten oder Familien in schwierigen Lagen zu helfen. Mit größtenteils ehrenamtlichem Engagement leisten sie soziale, finanzielle oder menschliche Unterstützung und ergänzen die Fürsorge der Bundeswehr. Die AG 3 wurde eigens zur Betreuung PTBS-Erkrankter und ihrer Familien eingerichtet.

 

Die Kinder- und Jugendfreizeit richtet sich an aktive und ehemalige Soldatenfamilien, die durch Traumafolgestörung als Dienstfolge (unabhängig von der Ursache) unter außergewöhnlichen Belastungen leiden. Ziel der Maßnahme ist die Entlastung, Unterstützung und Ermutigung vor allem der Jüngsten. Das Pilotprojekt der AG 3 war ein voller Erfolg und soll künftig in regelmäßigen Abständen von den Netzwerkpartnern durchgeführt werden.

 

Ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld der AG 3 ist die Unterstützung der deutschen Bewerbung auf Ausrichtung der Invictus Games 2022. Bereits im vergangenen Jahr machte die Schlagzeile „Die Ministerin will Invictus Games nach Deutschland holen“ die Runde. Das Vorhaben nimmt mittlerweile ganz konkrete Formen an. Hierbei unterstützen die Netzwerkpartner der AG 3 selbstverständlich.

 

 

Prof. Krawitz

Abschließend durfte ein Blick über den eigenen Tellerrand und zu einem Herzensanliegen der Härtefallstiftung nicht fehlen: Von der Uni Bonn referierte Professor Krawitz über die angelaufene Studie zu möglichen Erbgutschäden bei Nachkommen von Radarsoldaten. Wie wir in den vergangenen Tagen berichtet haben, werden weitere Probanden dringend gesucht.

 

Für eine hohe Aussagekraft der Studie ist eine möglichst große Teilnehmerzahl notwendig.

 

 

Text/Bild: P.K.

Radarstudie – Rekrutierungsphase verlängert

 

Am 28. Januar 2019 fand in Bonn eine außerordentliche Projektbesprechung zur Radarstudie statt. Im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums sollen mögliche Erbgutschäden in Nachkommen von Radarsoldaten untersucht werden. Die Rekrutierungsphase für die Studie lief bereits im Herbst letzten Jahres an und es konnten bislang 27 Radarsoldaten, die die Einschlusskriterien erfüllen, sowie ihre Familienangehörigen als Teilnehmer gewonnen werden.

 

 

 

Diese erste Teilkohorte soll voraussichtlich im April einer Ganzgenomsequenzierung unterzogen werden, um anschließend die Neumutationsrate mit der der Normalbevölkerung zu vergleichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf „multisite de novos“ (MSDNs) gelegt werden. Hierbei handelt es sich um eine Veränderung an der DNA, bei der sich in einer vorangegangenen Forschungsarbeit eine Häufung zeigte. Für eine hohe statistische Aussagekraft der Ergebnisse ist eine möglichst große Gesamtkohorte wünschenswert. Daher wurde die Rekrutierungsphase verlängert.

 

Eine Teilnahme ist weiterhin möglich und Interessenten, die vermutlich im Rahmen ihrer Tätigkeit einer erhöhten Dosis ionisierender Strahlung ausgesetzt waren, können sich gerne mit Fragen an das Studienteam wenden (www.radarstudie.de).

 

Weitere Informationen und Hinweise (öffnen sich im neuen Fenster)

 

 

39. Sitzung des Vergabeausschusses

 

Am 24. Januar 2019 fand in Bonn die 39. und zugleich konstituierende Sitzung des am 26. November 2018 vom Stiftungsrat berufenen Vergabeausschusses statt.

 

 

Der Vergabeausschuss in der neuen Zusammensetzung (abwesend: Frau Gabriele König)

 

 

 

 

Der Vorsitzende des Vorstands mit dem neu gewählten Vorsitzenden des VGA und den beiden Stellvertretern

Zu Beginn der von dem Vorsitzenden des Vorstands, Herrn Oberst a.D. Bernhard Gertz geleiteten Sitzung wurde Oberstarzt Professor Dr. Matthias Port (Institut für Radiobiologie) als neuer Vorsitzender des Vergabeausschusses gewählt.

 

 

Herr Peter Anders, Leitender Landesverwaltungsdirektor beim Landschaftsverband Rheinland wurde als 1. Stellvertreter und Frau Oberregierungsrätin Annette Kötting (Bundesamt für das Personalmanagement, Referat ZS 2.3 Sozialdienst) als 2. Stellvertreterin gewählt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Laufe der Sitzung konnte zu den insgesamt elf vorgestellten Anträgen auf Unterstützungs-leistungen bei sieben Anträgen positive Empfehlungen mit einer Gesamtsumme von über 132.000 € an den Vorstand zur Prüfung und Entscheidung übergeben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingerahmt wurde der Sitzungstag durch den von der Geschäftsstelle beim Verein Lichtblicke e.V. angefragten Vortrags zur Thematik Assistenzhund, der auch immer wieder in den Anträgen auf Unterstützung angeführt wird.

 

 

Der 1. Vorsitzende Bert Bohla und die 2. Vorsitzende Gloria Petrovics trugen dabei u.a. über die vielen Begriffsverwirrungen (Assistenzhund, Therapiehund, Behindertenbegleithund etc.) vor und erläuterten dabei die auch für den Vergabeausschuss in seinen Entscheidungsfindungen wichtigen Unterschiede.

 

Begleitet wurden die beiden Vorsitzenden von einer PTBS-Geschädigten mit ihrem Assistenzhund, die aus eigener Sicht und eindrucksvoll über die Hilfe des Hundes im Alltag berichten konnte. In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit konnte den Mitgliedern ein erster Eindruck über die Thematik vermittelt werden.

 

Lichtblicke e.V. als die von Ausbildungsstätten unabhängige Interessenvertretung, Selbsthilfe­- und Verbraucherschutzorganisation der Assistenzhunde und ihrer Halter in Deutschland hat weitere Unterstützung zu Fragen angeboten.

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Annette Kötting, OTA Prof. Dr. Matthias Port, LtdLVerwDir Peter Anders, O a.D. Bernhard Gertz

38. Sitzung des Vergabeausschusses - ein runder Jahresabschluss

 

Am 29. und am 30. November hat der Vergabeausschuss (VGA) zum letzten Mal in diesem Jahr getagt. Im Rahmen der 38. Sitzung wurden insgesamt 21 Anträge behandelt. An 18 Betroffene wurde die Bereitstellung von Unterstützungsleistungen in Höhe von rund 288.000 Euro empfohlen. Die finanziellen Hilfen belaufen sich damit in diesem Jahr auf insgesamt 6,8 Millionen Euro.

 

Damit kann das Jahr 2018 als weiterer Erfolg im Sinne des Stiftungsmottos „Wir helfen Menschen“ verbucht werden. Schnell, unbürokratisch und vorurteilslos: Die Hilfe kommt direkt dort an, wo sie dringend benötigt wird: ganz im Sinne der Betroffenen.

 

Auch in dieser Sitzung war ein Anstieg der Anträge mit Einsatzbezug zu beobachten – ein sich seit längerem abzeichnender Trend. Mittlerweile gehört ein Großteil der Antragsteller zur Fallgruppe der psychisch Einsatzgeschädigten. Grund genug für einen Austausch mit dem neuen Kooperationspartner der Härtefallstiftung, dem Bund Deutscher Einsatzveteranen e.V. (BDV). Der Generalsekretär des BDV, Dr. Jan Philipp Krüger, referierte zum Veteranenbegriff und stand für die interessierten Fragen der Mitglieder des Vergabeausschusses Rede und Antwort.

 

Zum Ende des Jahres geht eine Ära zu Ende – Birgitt Heidinger, langjährige Vorsitzende des Vergabeausschusses, legt auf eigenen Wunsch ihr Amt nieder und verlässt das Stiftungsorgan. Wir werden Birgitt Heidinger als engagierte Streiterin für die Interessen der durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigten Menschen in bester Erinnerung behalten. Ihr Stellvertreter, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, Leiter des Instituts für Radiobiologie der Bundeswehr (InstRadBioBw) und Vertreter der Vorsitzenden übergab ein Präsent von den Mitgliedern des VGA.

 

 

 

Am 24. Januar 2019 wird sich der neue Vergabeausschuss, der vom Stiftungsrat am 26. November 2018 berufen wurde, in Bonn konstituieren.

 

Text: P.K; H.R.

Fotos: H.R.

 

Kooperation mit dem Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. (BDV e.V.)

 

 

Am 28. November 2018 haben der Vorsitzende des Vorstands, Oberst a.D. Bernhard Gertz und der Bundesvorsitzende des BDV e.V., Oberstleutnant a.D. Bernhard Drescher in der Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung eine Vereinbarung zur Kooperation unterzeichnet.

 

 

weitere Informationen und Bilder

 

 

 

Sitzung des Stiftungsrates am 26. November 2018

 

 

Am 26. November 2018 fand in Berlin die letzte Sitzung des bis dahin amtierenden Stiftungsrats unter der Leitung der Vorsitzenden, Frau Sabine Bastek statt. Im ersten Teil der Sitzung wurden u.a. noch erforderliche Satzungsänderungen zur Zusammensetzung des Stiftungsrats beschlossen.

Im Anschluss daran übernahm der Vorsitzende des Vorstands, Herr Oberst a.D. Bernhard Gertz die Leitung des zweiten Teils der Sitzung, da Neuwahlen zu dem neuen Stiftungsorgan anstanden.

 

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Der Stiftungsrat in seiner neuen Zusammensetzung

Der Stiftungsrat in seiner neuen Zusammensetzung

 

vlnr.: MdB Friedhoff, Oberst a.D. B. Gertz, MdB Dr. Brunner, MdB Hahn, Herr Brinkmann,

Frau Ministerialdirigentin Müller, Militär#rbischof Dr. Rink, Frau Bastek, Generarzt Dr. Mattiesen, MdB Gädechens, Monsignore Simon, MdB Müller, Generalarzt Dr. Baumgärtner, Herr Ministerialrat a.D. Nißler, MdB Juratovic, Oberstleutnant Wüstner)

 

(abwesend: Frau Vieregge, MdB; Herr Dr. Lindner, MdB; Herr Höhn, MdB;

 

 

Foto S. Wilke

 

Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2018:

Härtefallstiftung auf Staatsbesuch

 

 

Auch in diesem Jahr war die Deutsche Härtefallstiftung (DHS) mit einem Stand im BMVg vertreten. Der Besucherandrang am Tag der offenen Tür war groß. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen und konnten sich aus erster Hand über die Bundeswehr und die Arbeit der Härtefallstiftung informieren.

 

Im Netzwerk der Hilfe ist die DHS ein starker Partner und dieses Ereignis gehört zu den jährlichen Pflichtterminen. Hilfsbedürftige erhalten Beratung aus erster Hand und die interessierte Öffentlichkeit kann sich über das breite Portfolio der Stiftung informieren. Neben finanziellen Zuwendungen gehören u.a. die Förderung von Maßnahmen zur Erholung, Therapie, Reintegration und Weiterbildung zum vielfältigen Unterstützungsangebot.

 

Das durch den Datenschutzbeauftragten der Stiftung Hptm a.D. Meyer und Herrn Philip Kraft (Mitglied im Vergabeausschuss) unterstützte Team der Bonner Geschäftsstelle führte mit dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands, dem ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr, Hans-Peter von Kirchbach unzählige Gespräche mit Betroffenen, Netzwerkpartnern und anderen wissbegierigen Menschen. Als prominente Besucher haben sich der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn, der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, Frau Sabine Bastek, Beauftragte Familie und Dienst im BMVg, Frau Susanne Bruns (Beauftragte Angelegenheiten für Hinterbliebene) vor Ort informiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Einen weiteren Höhepunkt des Wochenendes bildete das Interview des Soldatensenders Radio Andernach mit dem „Held von der Oder“: General a.D. von Kirchbach informierte ausgiebig über die Möglichkeiten der Stiftung und sendete herzliche Grüße in die Einsatzländer der Bundeswehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview Radio Andernach

(MP3-Dateien)

 

Teil 1

 

Teil 2

36. Sitzung Vergabeausschuss

 

Im Rahmen der 36. Sitzung wurden dem Vergabeausschuss insgesamt 15 Anträge auf Unterstützungsleistungen vorgestellt.

Zu insgesamt 8 Anträgen konnten dem Vorstand finanzielle Unterstützungen empfohlen werden. Leider mussten 7 Anträge abgelehnt werden. Im Schwerpunkt lagen in diesen Fällen Verstöße gegen § 53 der Abgabenordnung vor (u.a. ein zu hohes Einkommen oder ein zu hohes Spar-/ bzw. Schonvermögen) bzw. bei fehlendem Wehrdienstzusammenhang oder fehlender Härtefallsituation.

 

Der Vorstand hat bereits seine Entscheidungen mitgeteilt. Er ist allen Empfehlungen gefolgt.

 

Mit den weiteren knapp über 90.000€ angewiesenen Unterstützungsleistungen wurden damit bislang fast 6,3 Millionen ausgezahlt.

Deutsche Härtefallstiftung ünterstützt Rollitennis e.V.

 

Um eine so große Veranstaltung wie ein Rollitennis-Aktiv-Wochenende auf die Beine zu stellen, bedarf es hauptsächlich finanzieller Unterstützung. Schon zum 6. Mal findet dieses Event in Windhagen statt und dank Spenden von Firmen, Organisationen, Institutionen und Privatpersonen ist es auch in diesem Jahr möglich, den vielen Spielern, mit einer körperlichen Einschränkung, ein tolles Wochenende zu bieten. Einen großen Anteil daran hat die Deutsche Härtefallstiftung, Bonn. Mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Oberst a.D. Bernhard Gertz und Stabshauptmann Hagen Roeder, Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung, wurde am Samstag, 07.04.2018 während bzw. vor dem Training ein Spendenscheck an den 1. Vorsitzenden des Rollitennis e.V., Jürgen Kugler, übergeben.

 

Die Überraschung und Freude war allen Anwesenden anzumerken, erst recht, wenn man gar nicht mit einer solchen Summe rechnet.

 

(Text: Elke Kugler; Foto: Michaela Soost)

 

 

 

 

Artikel im Verbandsmagazin Die Bundeswehr (DBwV) 02 / 2018

 

Fünf Jahre Härtefallstiftung:

Eine beispiellose Erfolgsgeschichte

 

(PDF-Datei öffnet in einem neuem Fenster)

Härtefallstiftung beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

 

Die Bundesregierung hatte geladen und die Deutsche Härtefallstiftung (DHS) war mit dabei – tausende Besucher kamen am vergangenen Wochenende zum Tag der offenen Tür ins BMVg. Neben Großexponaten, spannenden Vorführungen der Schule für Diensthundewesen oder des Wachbataillons konnten sich die Besucher beim Netzwerk der Hilfe informieren und die Faszination Bundeswehr näher kennenlernen.

 

Am Stand der Härtefallstiftung war der Andrang groß. Neben vielen Einsatzgeschädigten und interessierten Bürgern informierten sich auch der der Stellvertretende Generalinspekteur, Vizeadmiral Joachim Rühle, der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer und die Schirmherrin der Familienbetreuungsorganisation (FBO), Martina de Maizière, eingehend über die Arbeit der Härtefallstiftung. Für alle Fragen standen der Vorstandsvorsitzende, Oberst a.D. Bernhard Gertz, die Vorsitzende des Vergabeausschusses, Frau Birgitt Heidinger und das Team der Geschäftsstelle Rede und Antwort etwa zu konkreten Leistungen oder zum Antragsverfahren.

 

Besonders beeindruckt waren die Besucher über die bisherige Bilanz: Über 250 positiv beschiedene Anträge mit einer Gesamthöhe von 4,9 Millionen Euro. Dabei wurden 70% aller Anträge von Radarstrahlen- und Einsatzgeschädigten, aber auch von Menschen mit sonstigen Beeinträchtigungen der Gesundheit, positiv entschieden und finanziell unterstützt. Für Oberst Gertz war die Teilnahme am diesjährigen Tag der offenen Tür wieder ein voller Erfolg: „Der große Zuspruch und das Interesse der Besucher zeigen einmal mehr, wie wichtig die Deutsche Härtefallstiftung für die Menschen in der Bundeswehr ist“ (Bericht: PK).

Merkblatt weitere Unterstützungsleistungen

 

Auf Initiative der Deutschen Härtefallstiftung ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung (hier: Unterabteilung P III Soziale Angelegenheiten) ein neues Merkblatt verfasst worden.

 

Sinn und Zweck des Merkblatts ist, die betroffenen Soldatinnen und Soldaten im Rahmen des Verfahrens zur Anerkennung einer Wehrdienstbeschädigung über die umfangreichen Unterstützungsangebote der

Bundeswehr sowie weiterer Institutionen, u.a. der Deutschen Härtefallstiftung zu

informieren.

 

Das Merkblatt , welches inhaltlich auf die unterschiedlichen Hilfsangebote hinweist, wird seitens der

Unterabteilung PA 2 im BAPersBw (Soziale Entschädigung) künftig bei der Bescheiderteilung zusammen

mit dem jeweils aktuellen Flyer der Deutschen Härtefallstiftung beigefügt.

 

Merkblatt (PDF)

Am 13. Juli 2017 hat die 30. Sitzung des Vergabeausschusses der Deutschen Härtefallstiftung in Bonn stattgefunden. Es wurden zahlreiche Anträge von Soldatinnen, Soldaten sowie von Angehörigen beziehungsweise Hinterbliebenen behandelt und Unterstützungsleistungen in einer Höhe von über 150.000.- EURO - ausgerichtet an der jeweiligen sozialen Bedarfssituation der Betroffenen - an den Vorstand der Stiftung empfohlen, der heute der Geschäftsstelle hierzu seine Entscheidungen mitgeteilt hat.

 

Die Betroffenen gehörten hauptsächlich zum Kreis der Radarstrahlengeschädigten und der im Auslandseinsatz traumatisierten Soldatinnen und Soldaten. Zudem wurden sonstige Härtefälle behandelt, für die Hilfe dringend geboten war.

 

mehr

 

 

 

Wertvolle fachliche Informationen konnte der Vergabeausschuss durch den zu Beginn der Sitzung gehaltenen Vortrag "Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) - Diagnose, Auswirkungen, und dienstliche Folgen" erhalten, bei dem insbesondere auch Möglichkeiten zukünftiger weiterer Unterstützungslösungen für PTBS-Betroffene erörtert und vertieft worden sind.

 

(vlnr.:

Frau Birgitt Heidinger, Vorsitzende des Vergabeausschusses,

Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann, Psychotraumazentrum Bundeswehrkrankenhaus Berlin,

Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorsitzender des Vorstands)

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