Berlin. Der Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung hat den Tätigkeitsbericht des Rekordjahres 2025 genehmigt und den Vorstand entlastet. Weitere zentrale Ergebnisse der letzten Stiftungsratssitzung in Berlin waren die Erstellung der Auslastungsprognose für die Geschäftsstelle sowie die Wahl von Ministerialdirigent Prof. Dr. Enrico Brissa, dem neuen Leitenden Beamten beim Wehrbeauftragten des Bundestages, zum stellvertretenden Vorsitzenden.
Das Geschäftsjahr 2025 war mit 151 abschließend bearbeiteten Anträgen auf Unterstützungsleistungen das erfolgreichste Jahr der Härtefallstiftung seit ihrer Gründung. Für satzungsgemäße Aufgaben hat die Stiftung insgesamt 2.654.846,89 Euro zur Verfügung gestellt und konnte so vielen Menschen in besonderen Notlagen nachhaltig helfen.
Als oberstes Gremium der Härtefallstiftung nimmt der Stiftungsrat eine tragende Rolle ein. Neben der Billigung des Jahresabschlusses zählen die Festlegung der Vergabekriterien, die Wahl des Vorstandes und die Bestimmung der Mitglieder des Vergabeausschusses zu seinen wichtigsten Aufgaben. Dazu gehört auch die Erstellung der sogenannten Auslastungsprognose für die Geschäftsstelle. Letztere ist beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr eingerichtet und derzeit mit sieben Dienstposten ausgestattet. Nach Einschätzung des Stiftungsrates entspricht dies den Anforderungen. Die Besetzung offener Dienstposten bei gleichzeitigen stark ansteigenden Antragszahlen wird auch in den kommenden Monaten die größte Herausforderung bleiben.











