Berlin. Ende November 2025 hat der Vergabeausschuss (VGA) der Deutschen Härtefallstiftung über 25 Anträge beraten. Dem Vorstand wurden in 24 Fällen Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von rund 580.00 Euro empfohlen. Im Jahr 2025 werden damit über 135 Anträge abschließend bearbeitet und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von knapp 2,7 Millionen Euro an Menschen ausgezahlt, die sich in einer besonderen Notlage befanden.
2025 sind bisher 125 Anträge eingegangen – ein neuer Rekord. Ein Großteil davon steht in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen als Folge von belastenden Einsätzen. Für 2026 ist es das erklärte Ziel der Härtefallstiftung, die Bearbeitungszeiten weiter zu reduzieren, um den Betroffenen noch schneller zu helfen.
An dieser letzten Zusammenkunft des Jahres in Berlin nahmen wieder mehrere Mitglieder des Stiftungsrats teil – und prägten so auch den Charakter der Ausschusssitzung. Insbesondere die Bundestagsabgeordneten nehmen die Einladung, an einer VGA-Sitzung teilzunehmen, regelmäßig wahr. So erhalten sie nicht nur einen Einblick in die Arbeit des VGA, sie erlangen zugleich auch einen guten Überblick über die verschiedenen Fälle, hinter denen jeweils ein individuelles Schicksal steht.
Doch auch der VGA lernt nicht aus und arbeitet stetig an seiner eigenen Weiterentwicklung: In einem internen Workshop standen die Abstimmungsprozesse im Gremium im Fokus. Regierungsdirektorin Miriam Luckhardt, BMVg SK III 4, zeigte in einem Referat Chancen, Risiken und Methoden für faire und effiziente Entscheidungen auf. Ziel dieses Austauschs war es unter anderem, die Mitglieder für ihre eigene mögliche Voreingenommenheit (Bias) zu sensibilisieren und so zur Verbesserung der Entscheidungsprozesse im VGA beizutragen.








