Berlin. Die Geschäftsstelle der Deutschen
Härtefallstiftung hat sich mit Vertretern der Psychosozialen Kameradenhilfe
(PSKH) des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw)
ausgetauscht. Erklärtes Ziel ist es, die im Frühjahr geschlossene Kooperationsvereinbarung
mit Leben zu füllen und die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen auf
die nächste Ebene zu heben.
Beim
Gespräch mit Dr. Nana Baidoo, Vizepräsident Betreuung und Fürsorge, Dr. Juliane
Märker, in der Bundesgeschäftsstelle zuständig für den Bereich Betreuung und
Fürsorge, und Dr. Sven Ribback, Bundesbeauftragter PSKH, ging es vor allem um
die Vertiefung der weiteren Zusammenarbeit. Ribback ist auch Mitglied im
Vergabeausschuss der Härtefallstiftung. Aktuelle Entwicklungen in der Beschädigtenversorgung
und mögliche gemeinsame Projekte wurden ebenfalls erörtert.
Die PSKH ist
ein Netzwerk des Reservistenverbandes zur Unterstützung von einsatzgeschädigten
Reservisten und deren Familien. Die PSKH-Beauftragten der Landesgruppen
fungieren als erste Ansprechpartner und vermitteln Betroffene an die
zuständigen Stellen weiter – in der Regel an den Sozialdienst der Bundeswehr.
Dort können dann weitere Maßnahmen in die Wege geleitet werden. Die
PSKH-Beauftragten sind vergleichbar mit den Lotsen für Einsatzgeschädigte. Sie
können dabei helfen, mögliche Lücken in der Betreuung zu schließen.



