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Härtefallstiftung unterstützt Einsatzveteranen


Berlin. Die Deutsche Härtefallstiftung unterstützt erneut die Fallmanager-Ausbildung des Bundes Deutscher EinsatzVeteranen e.V. (BDV). Weitere 80 Teilnehmer haben im November 2022 die „Grundausbildung“ für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erfolgreich bestanden.


Der Bedarf an Unterstützung für Einsatzgeschädigte ist enorm gestiegen: So hat etwa die Evakuierungsoperation nach Ende des Afghanistan-Einsatzes und auch der Ukrainekrieg nach Aussage von Experten viele Veteranen getriggert. Dies spiegelt sich auch in den Antragszahlen bei der Härtefallstiftung wieder: Mittlerweile handelt es sich bei über 60% der Antragsteller um Menschen mit einsatzbedingten psychischen Problemlagen.


Der Veteranenverband ist ein wichtiger Kooperationspartner der Härtefallstiftung. Im Rahmen der Antragstellung bei der Härtefallstiftung arbeiten die Fallmanager eng mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle zusammen. Durch die gute Zusammenarbeit konnten in den vergangenen Jahren viele Einsatzgeschädigte nachhaltig unterstützt werden.


Einen ausführlichen Beitrag über die Veranstaltung und weiterführende Informationen über die Fallmanager finden Sie auf der Netzpräsenz des BDV: https://www.veteranenverband.de/ 




















Gruppenbild der zuküftigen Fallmanager mit Herrn Generalarzt Dr. med. Ralf Hoffmann,

dem Beauftgaten PTBS im BMVg 

(Text: P.K. Bild: Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V.)



GEMEINSAM ENGAGIERT FÜR VETERANEN


Berlin. Die wichtigsten Vertreter der deutschen Veteranenbewegung haben sich auf Forderungen an Politik und Bundeswehr geeinigt. Auch die Deutsche Härtefallstiftung ist mit von der Partie, wenn es darum geht Anerkennung und Wertschätzung für den Soldatenberuf zu steigern.


Die abgestimmten Forderungen – wie Bürokratieabbau oder eine zeitgemäße Gedenkkultur – demonstrieren den längst überfälligen Schulterschluss der Veteranenbewegung und sind damit ein starkes Signal der Geschlossenheit.


Den gemeinsamen Flyer können Sie im Downloadbereich herunterladen bzw. die Druckversion über die Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung anfordern.





Bewegende Momente: Seminar für Hinterbliebene

Berlin. Die Deutsche Härtefallstiftung hat gemeinsam mit der Beauftragten für Hinterbliebene im BMVg ein Betreuungsseminar für Hinterbliebene von verstorbenen Bundeswehrangehörigen durchgeführt. Ein spannendes Programm erwartete die Teilnehmer in der Bundeshauptstadt.


Die Hinterbliebenen konnten sich mit dem Bundestagsabgeordneten und Verteidigungspolitiker Johannes Arlt austauschen. Darüber hinaus wurden sie über aktuelle Entwicklungen im Versorgungsrecht sowie die Unterstützungsmöglichkeiten der Härtefallstiftung informiert. Dazu standen fachkundige Ansprechpartner Rede und Antwort.


Eine Besichtigung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow war ebenso auf der Agenda wie ein Besuch des „Waldes der Erinnerung“ bei Potsdam. Abgerundet wurde das Seminar von einer gemeinsamen Andacht im Ehrenmal der Bundeswehr im Bendlerblock.


Während des dreitägigen Seminars konnten die Teilnehmer alle drängenden Fragen klären. Das Seminar soll ein Zeichen der besonderen Wertschätzung sein und zu einem größeren inneren Frieden bei den Hinterbliebenen beitragen.


























Impressionen vom Betreuungsseminar

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Sven Loik)

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Austausch mit der Leitung BAIUDBw

Bonn. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, und die Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), Ulrike Hauröder-Strüning, haben sich zur Stiftungsarbeit ausgetauscht. Im Fokus standen dabei Perspektiven der Stiftungsarbeit und die Weiterentwicklung der Härtefallstiftung.


Hauröder-Strüning engagiert sich als eine von vier Vertretern des BMVg mit Herzblut im Stiftungsrat. Denn wenn es darum geht Menschen zu helfen, die durch den Dienst geschädigt sein könnten, arbeiten Härtefallstiftung und Bundeswehr Hand in Hand. Und das auf allen Ebenen.







































Oberst a. D. Bernhard Gertz und Präsidentin Ulrike Hauröder-Strüning in Bonn

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Sven Loik)



Besuch beim Militärbundesrabbiner

Berlin. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, und der Militärbundesrabbiner Zsolt Balla haben sich zu einem ersten Austausch getroffen. Im Leo-Baeck-Haus des Zentralrats der Juden in Deutschland besiegelten sie Mitte Oktober die Absicht, künftig eng zusammenzuarbeiten.


Mit der Amtseinführung des Militärbundesrabbiners in 2021 wurde der Grundstein für den Aufbau eines Militärrabbinats in den Streitkräften gelegt. Zehn jüdische Seelsorger sollen künftig für alle Bundeswehrangehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und den Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz geistlichen Beistand leisten.


Für die Härtefallstiftung sind die Militärrabbiner wichtige Multiplikatoren. Die Rabbiner tragen den religiösen Bedürfnissen der Juden in der Bundeswehr Rechnung. Durch den Austausch mit der Truppe sind sie – wie auch die christlichen Militärseelsorger – wichtige Sensoren für Probleme und mögliche Fehlentwicklungen.


Zsolt Balla selbst hat fundierte Kenntnisse über die Bundeswehr: Der Rabbiner aus Leipzig war mehrere Jahre als beratender Seelsorger am Zentrum Innere Führung der Bundeswehr tätig. Er amtiert zudem als sächsischer Landesrabbiner und sitzt im Vorstand der orthodoxen Rabbinerkonferenz.


Für Bernhard Gertz war die Erweiterung der Militärseelsorge ein wichtiger Schritt, der lange überfällig war. Die Deutsche Härtefallstiftung freut sich sehr über die künftige Zusammenarbeit mit dem Militärrabbinat.






































Oberst a. D. Bernhard Gertz und Militärbundesrabbiner Zsolt Balla in Berlin

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Sven Loik)



Vollversammlung Netzwerk der Hilfe


Berlin. Erstmals seit 2019 tagte das Netzwerk der Hilfe in großer Runde. Die Deutsche Härtefallstiftung und ihre Kooperationspartner waren selbstverständlich mit dabei. Nach dreijähriger Zwangspause gab es entsprechend viel Gesprächsstoff.


Alle Arbeitsgruppen informierten über ihre Arbeit. Dabei ist die Härtefallstiftung in viele Projekten eingebunden und eine wesentliche Stütze des Engagements des Netzwerks. An den Seminaren für Hinterbliebene oder für Kinder und Jugendliche von einsatzgeschädigten Bundeswehrangehörigen wird dies besonders deutlich.


Abgerundet wurde die Veranstaltung von einem Vortrag der Bundesministerin der Verteidigung, Christiane Lambrecht. In der anschließenden Gesprächsrunde wurden vielfältige Fragen erörtert. Dabei konnte die Bundesministerin viele wertvolle Impulse der Netzwerkpartner mitnehmen.




























Verteidigungsministerin Christine Lambrecht

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Frank Eggen)



1000. Unterstützungsantrag


Bonn. Ende September ist der 1000. Unterstützungsantrag bei der Deutschen Härtefallstiftung eingegangen. Zudem ist die Zahl der Anträge in 2022 angestiegen und wird prognostisch das langjährige Mittel übersteigen.


Dabei geht es heute vorwiegend um PTBS-Fälle, die sich gravierend auch auf die Familien der Betroffenen auswirken und vergleichsweise hohe Aufwendungen zur Bewerkstelligung der Notlage erfordern.


Insgesamt hat die Härtefallstiftung seit ihrer Gründung über 13,5 Mio. Euro an geschädigte Menschen ausgezahlt. Bei rund 75 % der Unterstützungsanträge wurden Leistungen bewilligt. Damit trägt die Härtefallstiftung wesentlich zur Abmilderung von besonderen Notlagen bei.




























(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Sven Loik)



60. Sitzung Vergabeausschuss


Köln/Wahn. Der Vergabeausschuss (VGA) der Härtefallstiftung hat im September 2022 über vierzehn Anträge beraten. Dabei standen Notlagen im Zusammenhang mit einsatzbezogenen psychischen Erkrankungen im Vordergrund. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand zehn Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von über 275.000 € empfohlen.


Im Rahmen der Sitzung hat sich der neue VGA für drei Jahre konstituiert. Zum Vorsitzenden wurde Oberstarzt Prof. Dr. med. Matthias Port, Direktor des Instituts für Radiobiologie der Bundeswehr in München, wiedergewählt. Seine beiden Stellvertreter sind der Leitende Landesverwaltungsdirektor Peter Anders, LVR-Fachbereichsleiter Soziale Entschädigung sowie der PTBS-Beauftragter im BMVg Generalarzt Dr. med. Ralf Hoffmann.


Dem VGA gehören weitere Persönlichkeiten mit besonderen Fachkenntnissen und Erfahrungen an. Neben der Beauftragten Angelegenheiten für Hinterbliebene im BMVg sowie Vertretern der Streitkräfte kommen sie aus dem Sozialdienst der Bundeswehr, dem Sanitätsdienst der Bundeswehr, dem Deutschen Bundeswehrverband (DBwV) und dem Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter e.V. (BzUR).





























Impressionen von der 60. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr)


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Tag der offenen Tür im BMVg


Berlin. Im Rahmen des Tags der offenen Tür der Bundesregierung hat sich die Deutsche Härtefallstiftung im BMVg präsentiert. Unter dem Motto „Demokratie lädt ein“ waren mehrere tausend Menschen zu Besuch im Bendlerblock.


Die Härtefallstiftung nutzte die Gelegenheit um Gespräche zu führen und die interessierte Öffentlichkeit über ihre Arbeit zu informieren. Auch die Kooperationspartner der Härtefallstiftung – Bundeswehr-Sozialwerk, Soldatenhilfswerk, Soldaten- und Veteranenstiftung sowie Bund Deutscher Einsatzveteranen – waren beim Tag der offenen Tür vertreten.



























Impressionen von der Veranstaltung

(Text: Philip Kraft Bilder: Bundeswehr/Sven Loik)

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2. Ausgabe 2022 des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 2. Ausgabe 2022 des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.




Austausch mit der Leitung BAPersBw


Köln. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, und die Präsidentin des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw), Sabine Grohmann, haben sich zur Stiftungsarbeit ausgetauscht. Die Weiterentwicklung der Härtefallstiftung stand dabei ganz oben auf der Agenda.


Für Sabine Grohmann, selber als eine von vier Vertretern des BMVg Mitglied im Stiftungsrat, ist die Arbeit der Härtefallstiftung ein Herzensanliegen: Gemeinsam etwas für solche Menschen bewegen, die durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigt wurden.


Sabine Grohmann ist als Präsidentin BAPersBw die Disziplinarvorgesetzte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle der Härtefallstiftung. Diese ist als Stabselement in der Abteilung VII Personalservices verortet. Grundlage hierfür bildet der sog. Unterstützungserlass zwischen BMVg und Härtefallstiftung: Personal und Material werden durch die Bundeswehr bereitgestellt.


Die Symbiose zwischen Bundeswehr und Härtefallstiftung hat sich über die Jahre als äußerst tragfähig erwiesen. Viele hilfsbedürftige Menschen konnten nachhaltig unterstützt werden. Die beeindruckende Bilanz, mit weit über 900 bearbeiteten Einzelfällen, ist dabei Ansporn für das weitere Wirken der Härtefallstiftung.





























Sabine Grohmann, Präsidentin BAPersBw und Oberst a. D. Bernhard Gertz in Köln

(Text: Philip Kraft Bild: Bundeswehr/PIZ BAPersBw)


Tauchen gegen Trauma


Leipzig. Zum wiederholten Mal unterstützt die Deutsche Härtefallstiftung „Diving for all“. Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Bundeswehr-Sozialwerk, Soldatenhilfswerk, von Rhodich’scher-Legatenfonds, SVS und FUAV ermöglicht die Härtefallstiftung den zweiten Durchgang des Tauchprojekts für Bundeswehrangehörige mit psychischer Einsatzfolgestörung.


Einsatzgeschädigte nehmen zusammen mit ihren Familien an einem psychologisch begleiteten Schnuppertauchgang teil. Rauskommen und etwas Neues erleben – Das sind die Kernanliegen des Projekts. Einsatzgeschädigte sollen positive Anreize zur Stärkung der eigenen Fähigkeiten erfahren und Selbstvertrauen aufbauen.


Initiator von „Diving for all“ ist Oberst i.G. Matthias Dierks vom Leipziger Ausbildungskommando. Mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern ermöglicht er den Teilnehmern ein unvergessliches Wochenende. Strahlende Gesichter sprechen dabei nach dem Auftauchen für sich. Die Teilnehmer können stolz auf das Geleistete sein. Für das kommende Jahr sind weitere Durchgänge geplant.





























Impressionen vom Tauchwochenende

(Text: Philip Kraft Bild: Bundeswehr/AusbKdo)

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Härtefallstiftung trifft Wehrbeauftragte


Berlin. Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Härtefallstiftung, und die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Dr. Eva Högl, haben sich vor der Sommerpause ausgetauscht. Neben den Perspektiven der Stiftungsarbeit stand das Thema Beschädigtenversorgung ganz oben auf der Agenda. Dabei wurden auch ganz konkrete Einzelfälle besprochen.


Trotz eines mittlerweile gut funktionierenden Versorgungssystems fallen auch heute noch einige Fälle durch das Raster. Es gelinge nicht immer, nachhaltig zu helfen und da sei es gut, dass es Einrichtungen wie die Härtefallstiftung gibt. Der Deutsche Bundestag habe mit dem Beschluss zur Einrichtung der Härtefallstiftung vor über zehn Jahren eine sehr weitsichtige Entscheidung getroffen.


Nicht ohne Grund ist die Härtefallstiftung regelmäßig Gegenstand des Jahresberichts der Wehrbeauftragten. In ihrem aktuellen Bericht stellt die „Anwältin der Soldaten“ fest, dass die Härtefallstiftung bei der Bewältigung der vielschichtigen Probleme durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigter Menschen einen nachhaltigen Beitrag leistet. Hervorzuheben seien einsatzbedingte Gesundheitsschädigungen und dabei insbesondere psychische Belastungen oder Erkrankungen.


Seit Bestehen ist die Wehrbeauftragte mit einem ständigen Vertreter im Stiftungsrat, dem obersten Gremium der Härtefallstiftung, vertreten. Jüngst wurde der Leitende Beamte im Amt der Wehrbeauftragten, Ministerialdirigent Hans-Ulrich Gerland, zum stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt.


Gerade vor diesem Hintergrund wurde eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Härtefallstiftung und der Wehrbeauftragten vereinbart. Man arbeite an denselben Themen und engagiere sich mit Leidenschaft für alle durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigten Menschen.




































Dr. Eva Högl, Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages

und Oberst a. D. Bernhard Gertz in Berlin

(Text: Philip Kraft Bild: Sven Loik)



59. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. Der Vergabeausschuss (VGA) der Härtefallstiftung hat im Juni 2022 über insgesamt neue Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand sieben Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 178.500 € empfohlen.


Bei der Mehrheit der behandelten Fälle handelt es sich um Problemlagen von Soldatinnen und Soldaten im Zusammenhang mit einsatzbezogenen psychischen Erkrankungen. Der VGA hat auch den Fall eines außerhalb des Dienstes verunfallten Soldaten behandelt. Der Soldat hatte sich bei einem Motorradunfall schwerste Knochen- und Nervenverletzungen mit erheblichen verbleibenden Schädigungsfolgen zugezogen. Dank Unterstützung durch die Härtefallstiftung kann sich der Soldat nun zur Stärkung seiner Mobilität und zur Verbesserung seiner Teilhabemöglichkeiten ein behindertengerechtes Liegerad beschaffen.


























Impressionen von der 59. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/S.L.)


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Hilfe in der Not: DBwV-Magazin berichtet über die Härtefallstiftung


Nicht jede Gefahr ist sichtbar – Früher waren es Schäden durch Radarstrahlen, die die Betroffenen zu Härtefällen machten. Heute sind es vor allem psychische Erkrankungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).


Das Magazin des Deutschen Bundeswehrverbandes „Die Bundeswehr“ 06/2022 berichtet im Themenschwerpunkt „Kampf der Radarsoldaten“ über die Arbeit der Deutschen Härtefallstiftung (DHS). Neben der Darstellung eines Fallbeispiels zur Unterstützung durch die Härtefallstiftung, steht dessen Vorstandsvorsitzender, Oberst a.D. Bernhard Gertz, in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort.


Der Volltext ist in der folgenden Datei verfügbar:


Stiftungsrat: Konstituierung im Deutschen Bundestag

 

Berlin. Der neue Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung hat sich am 17.05.2022 im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages konstituiert. Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorstandvorsitzender der Stiftung, begrüßte alle Mitglieder, wies in die umfassende Tagesordnung ein und stellte Ursprung, Auftrag und Organe der Stiftung und aktuelle Handlungsfelder vor.




























v.l.nr.: MdB Erndl, Militärbischof Dr. Felmberg, MdB Müller, MdB Spellerberg, MdB Friedhoff,

Oberst Wüstner, Generalarzt Dr. Hoffmann, Oberst a. D. Gertz, MdB Al-Dailami, Ministerialdirigent Gerland, 

MdB Arlt, (Hauptmann a. D. Meyer), MdB Vieregge, (Frau Heidinger),

Generaloberstabsarzt Dr. Baumgärtner, Monsignore Simon


(abwesend: Herr Brinkmann, MdB Droßmann, Präsidentin BAPersBw Grohmann,

Präsidentin BAIUDBw Hauröder-Strüning)


Der Vorstellungsrunde der Stiftungsratsmitglieder folgte das Kernelement der Sitzung, die Wahl zum Vorsitz des Stiftungsrates. Oberst Andre Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbands, wurde einstimmig zum Vorsitzenden, Ministerialdirigent Hans-Ulrich Gerland, Leitender Beamter im Amt der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, ebenfalls einstimmig zu seinem Stellvertreter gewählt.


Im November 2018 hatte sich in Berlin der Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung letztmalig konstituiert. Zum neuen Stiftungsrat gehören neben acht Abgeordneten des Deutschen Bundestages und vier Vertretern des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) auch Vertreter der katholischen und evangelischen Militärseelsorge, des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV) und des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) sowie des Amtes des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages.


Im Mittelpunkt des Vorstandsberichts standen die bisherige Leistungsbilanz der Härtefallstiftung, Finanzen sowie Antragsaufkommen und Auslastungsprognose der Geschäftsstelle. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Härtefallstiftung seit Oktober 2012 insgesamt über 900 Anträge auf Unterstützungsleistungen abgeschlossen hat, und in nahezu 600 Fällen Leistungen in einer Gesamthöhe von rund 13,2 Millionen Euro gewähren konnte.


Das Geschäftsjahr 2021 war ein besonderes Jahr für die Stiftung, bedingt und geprägt durch die Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz. Hier wurden insgesamt 120 Anträge von ehemaligen und aktiven Beschäftigten der Bundeswehr (alle Statusgruppen) auf Soforthilfen geprüft. Gestellt wurden diese überwiegend von Familien, die durch die Flut ihren gesamten Hausrat und in vielen Fällen auch ihre Wohnung oder ihr Eigenheim verloren hatten.


Allein für diese Gruppe hat die Stiftung im August und September 2021 rund 1,575 Mio. € aufgewendet. Die Härtefallstiftung hatte sich der „Aktionsgemeinschaft Hochwasserhilfe 2021“ angeschlossen und in deren Rahmen vorwiegend die schwereren Fälle bearbeitet. Zielsetzung des Vorstands war es, den betroffenen Menschen schnell, humanitär und vor allem auch unbürokratisch zu helfen – dem Leitspruch der Stiftung „Wir helfen Menschen“ folgend.


Der Vorschlag des Vorstandes zur personellen Besetzung des Vergabeausschusses (VGA) wurde von den Mitgliedern des Stiftungsrates einstimmig angenommen. In den VGA werden für eine Amtszeit von 3 Jahren Persönlichkeiten mit besonderem Sachverstand, besonderen Fachkenntnissen und Erfahrungen berufen. Sie kommen aus den Bereichen Sozialdienst der Bundeswehr, Sanitätsdienst der Bundeswehr, Beauftragter PTBS, Vertreter Streitkräfte, Beauftragte Angelegenheiten für Hinterbliebene, DBwV, Bund zur Unterstützung Radarstrahlengeschädigter e.V. (BzUR) und Landschaftsverband Rheinland.


Der Hinweis auf den im November 2022 in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin stattfindenden „Festakt – 10 Jahre Deutsche Härtefallstiftung“, unter der Schirmherrschaft der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMVg, Siemtje Möller, rundete die gelungene und konstruktive konstituierende Sitzung des Stiftungsrats der Härtefallstiftung ab.






















Impressionen von der konstituierenden Stiftungsratssitzung

(Text: Jürgen Ammann Bilder: Bundeswehr/Thilo Pulpanek)

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Austausch zur Haushaltspolitik

 

Berlin. Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Härtefallstiftung, und Bundestagsabgeordneter Ingo Gädechens haben sich im Mai über aktuelle Themen ausgetauscht. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Gespräche standen dieses Mal das Sondervermögen für die Bundeswehr, die Fluthilfe der Härtefallstiftung und die Neubesetzung der Stiftungsgremien ganz oben auf der Agenda. Für den ehemaligen Berufssoldaten Gädechens sind die Bedürfnisse von Menschen, die in Folge ihrer Dienstausübung eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben, von besonderem Interesse.


Ingo Gädechens ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages und war langjähriges Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung. MdB Gädechens ist ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss und stellvertretendes Mitglied im Petitionsausschuss sowie ordentliches Mitglied des Vertrauensgremiums zur Billigung der Haushaltspläne der Nachrichtendienste des Bundes.


































Bundestagsabgeordneter Ingo Gädechens und Oberst a. D. Bernhard Gertz in Berlin

(Text: Philip Kraft Bild: Sven Loik)


Härtefallstiftung trifft Militärbischof

 

Berlin. Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Härtefallstiftung, und der Evangelische Militärbischof, Dr. Bernhard Felmberg, hatten die Gelegenheit, sich zu einer Vielzahl von Themen auszutauschen. Neben Perspektiven der Stiftungsarbeit, gemeinsamen Projekten oder Hilfe in der Flutkatastrophe 2021, wurde von Afghanistan über die Ukraine bis nach Mali der ganz große sicherheitspolitische Bogen gespannt.


Im Zentrum des Austauschs standen aber Menschen, die unter Dienstfolgen leiden. Noch über Jahre werden die vielschichtigen Folgen der Auslandseinsätze Bundeswehrangehörige und ihre Familien beschäftigen. Und genau hier setzen Härtefallstiftung und Militärseelsorge an: Wo Menschen an den Folgen ihres Wehrdienstes leiden, ganze Familien in Not geraten, helfen beide Institutionen unbürokratisch und nachhaltig.


In Projekten wie MUTMACHER oder dem Arbeitsfeld Seelsorge für unter Einsatz- und Dienstfolgen leidende Menschen (ASEM) stehen die Kleinsten im Fokus. Insbesondere Kinder müssen oft unter den seelischen Verwundungen ihrer Eltern leiden. Bedarfs- und bedürfnisgerechte Angebote, auch im geschützten Rahmene, sollen helfen und Last von nehmen. Dabei wird das Angebot des Dienstgebers Bundeswehr sinnvoll ergänzt.


Dr. Bernhard Felmberg ist seit Oktober 2020 der Evangelische Militärbischof und Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung. Er ist verantwortlich für die evangelische Militärseelsorge in der Bundeswehr. Die Militärseelsorge begleitet Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien – im Alltag und in Ausnahmesituationen. Als Stiftungsratsmitglied bestimmt Militärbischof Felmberg maßgeblich die Geschicke der Härtefallstiftung mit.
































Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg und Oberst a. D. Bernhard Gertz in Berlin

(Text: Philip Kraft Bilder: Bundeswehr)


58. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. Der Vergabeausschuss (VGA) der Härtefallstiftung hat im Mai 2022 über insgesamt acht Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand sieben Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 167.920,00 € empfohlen.


An der VGA-Sitzung nahm erstmalig der Stellvertreter der Beauftragten für Hinterbliebene im BMVg, Regierungsdirektor Alexander Maus, teil. Neben einem Suizid handelt es sich bei der Mehrheit der Fälle um Problemlagen von aktiven und ehemaligen Soldaten mit einsatzbezogenen psychischen Erkrankungen. Leider musste ein Antrag wegen mangelnder Mitwirkung des Antragstellers eingestellt werden.

























Impressionen von der 58. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: Philip Kraft Bilder: Bundeswehr/Sven Loik)

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Spießtagung des Generalinspekteurs: Härtefallstiftung mittendrin!




























Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, Vorstandsmitglied der Deutschen Härtefallstiftung

und Oberst Jürgen Ammann informieren über die Stiftung.

(Foto: Jürgen Ammann, DHS)


Hannover. „Einsatzbereite Streitkräfte – Streitkräfte einsatzbereit?“ lautete das Thema der 15. Spießtagung des Generalinspekteurs der Bundeswehr an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst. Spieße aus allen Organisationsbereichen und Teilstreitkräften der Bundeswehr wurden durch den Generalinspekteur der Bundeswehr und Schirmherrn der Deutschen Härtefallstiftung, General Eberhard Zorn, über die aktuellsten und aktuellen Themen sowie über künftige Herausforderungen und Entwicklungen aus erster Hand informiert. Auch die Härtefallstiftung stellte ihre umfangreichen Unterstützungsmöglichkeiten den Spießen dar.

 

Generalinspekteur lud zur 15. Spießtagung nach Hannover (bundeswehr.de)


„Spieß“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Kompanie- und Batteriefeldwebel, Inspektions- und Staffelfeldwebel und Schiffs-/ Geschwader-wachtmeister. Sie sind Führer der jeweiligen Unteroffizierkorps, leiten den Innendienst ihrer Einheiten und Einrichtungen. Die in der Öffentlichkeit bekannte Bezeichnung „Mutter der Kompanie“ beschreibt die Kernaufgabe eines Spießes, „sich um das anvertraute Personal zu kümmern“ sehr deutlich.


Informationen über die Deutsche Härtefallstiftung allen Spießen der Bundeswehr anzubieten war Grundlage und Zielsetzung der Präsenz der Deutschen Härtefallstiftung in Hannover mit Informationsecke und Informationsmaterialien.


„Es ist gut und für uns Spieße sehr hilfreich, dass sich die Deutsche Härtefallstiftung hier darstellt. Es ist gut zu wissen, dass es die Deutsche Härtefallstiftung gibt und welche Bereiche sie abdeckt, gerade dann wenn unsere Kameradinnen und Kameraden Hilfe benötigen und alle anderen Möglichkeiten bereits ausgeschöpft sind“ betonte Oberstabsfeldwebel Angelika Meise, Stellvertreter Kompaniefeldwebel im Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels in ihrem anerkennenden Statement.


„Die Deutsche Härtefallstiftung steht seit vielen Jahren für Hilfe und Unterstützung, wenn schnelle und nahezu unbürokratische Hilfe für unsere Frauen und Männer benötigt wird. Der Leitspruch der Stiftung „Wir helfen Menschen“ ist treffend gewählt und findet immer wieder Anwendung in der Truppe. Wir alle sollten dazu beitragen, diese Einrichtung bekannter zu machen – in der Bundeswehr und auch in unserer Gesellschaft“ so die bekräftigende Aussage von Oberstabsfeldwebel Stefan Schultze, Kompaniefeldwebel der in Schwarzenborn stationierten Fernmelde- und Ausbildungskompanie der DSK.
























Impressionen von der Veranstaltung

(Fotos: Kai Döpke/SFJg/StDstBw)

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"Gemeinsam die Deutsche Härtefallstiftung bekannter machen"






















Simon Schmidt (rechts) übergibt die Zeitschrift „Bundeswehrverwaltung“

an Bernhard Gertz (Foto: Sven Loik, DHS)


Hannover. Dazu trafen sich Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Härtefallstiftung und Regierungsamtsrat Simon Schmidt in Hannover. Schmidt hat sich intensiv mit der Deutschen Härtefallstiftung beschäftigt und seinen ausführlichen Bericht darüber in der Zeitschrift „Bundeswehrverwaltung“ veröffentlicht.

 

Wie es dazu kam erläutert er im nachfolgenden Interview:

 

Herr Schmidt, Sie haben einen sehr ausführlichen Bericht über die Deutsche Härtefallstiftung geschrieben. Wie sind Sie auf die Deutsche Härtefallstiftung aufmerksam geworden?


Im Oktober 2020 hatte ich im Intranet der Bundeswehr in einem Bericht gelesen, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr, Herr General Zorn, die Schirmherrschaft über diese Stiftung übernommen hatte. Da war mein Interesse geweckt, was das denn für eine Stiftung sein könne, die solch einen prominenten Unterstützer für sich gewinnen konnte.


Was hat Sie bewegt, sich mit der Deutschen Härtefallstiftung zu beschäftigen und letztendlich diesen sehr umfangreichen Artikel zu verfassen?


Nachdem mein Interesse geweckt war, recherchierte ich zur Deutschen Härtefallstiftung und war bass erstaunt, wie weitreichend die Stiftung in besonderen Härtefällen Hilfsbedürftigen und deren Angehörige unterstützen kann. Das imponierte mir. Da stand der Entschluss schnell fest, diese Stiftung ausführlich mindestens allen Lesenden der Zeitschrift „Bundeswehrverwaltung“ vorzustellen, um vielen die Organisation und Möglichkeiten der Stiftung bekannt zu machen.


Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an der Deutschen Härtefallstiftung? Was zeichnet diese Stiftung aus?


Besonders ist vorerst, dass es solch eine sozial handelnde Stiftung überhaupt gibt, die sich – außerhalb des geltenden Rechts von Sozialleistungsträgern – unkompliziert Menschen annimmt, die im Dienst ein breites Spektrum an Gesundheitsschäden erlitten haben. Hinzu kommen einerseits die regelmäßig einfachen Antragswege und andererseits die vielseitigen Hilfen von Geldern für u.a. Hilfsmittel, Therapieangebote und vielem mehr … und sei es im Ziel auch für Angehörige oder Hinterbliebene.

 

„Geben ist seliger als nehmen“ – so zitiert Paulus den gesandten Messias und Sohn Gottes in der Apostelgeschichte („Die Abschiedsrede des Paulus an die Ältesten von Ephesus“,20,35). Sie verwenden dieses Zitat in Ihrem Artikel und ziehen Parallelen zur Deutschen Härtefallstiftung. Würden Sie uns das bitte erläutern.


Sehr gerne. Die Deutsche Härtefallstiftung gibt nicht nur Geld an Betroffene. Sie unterstützt damit letztendlich auch deren Würde, gesellschaftliche Eingliederung, deren Mut und ähnliches. Betroffene müssen nicht durch unsagbar viele bzw. unübersichtliche Instanzen gehen, um wirkungsvolle Leistungen zu empfangen. Die Härtefallstiftung als ein einziger Ansprechpartner unterstützt – natürlich nach entsprechender Prüfung – niedrigschwellig und kompetent. Und das ohne Gegenleistung: hier sind im Vorfeld keine monatlichen Beiträge ein- oder gewährte Geldbeträge zurückzuzahlen.

Vielfältig geben - und höchstens den Dank der Betroffenen nehmen.

 

Ein Kapitel Ihres Berichts ist mit „Teamwork“ im Hinblick auf Vernetzung und Austausch bei der DHS überschrieben? Worauf möchten Sie Ihre Leser damit hinweisen?


Der Leitsatz der Härtefallstiftung ist „Wir helfen Menschen“. Und so gut die Stiftung auch organisiert und ausgestattet ist, im Team fällt vieles leichter. Da war es mir wichtig, auch die Kooperationspartner bekannt zu machen und aufzuzeigen, dass die Partner sich gegenseitig unterstützen, Erfahrungen sowie Wissen austauschen und jedes bewährte Zahnrad für „die gute Sache“ vorbildlich ins Nächste greift. Betroffene sollen unbedingt erkennen, dass es für sie ein ganzes „Netzwerk der Hilfe“ gibt. Keiner muss bei ihnen mit seinen Sorgen alleine bleiben.

 

Herr Schmidt, Sie haben uns erläutert wie Sie auf die DHS aufmerksam wurden. Sie haben sich sehr intensiv mit der Thematik „Die Deutsche Härtefallstiftung – wir helfen Menschen“ beschäftigt. Nun ist Ihr Bericht veröffentlicht. Sie haben diesen persönlich im Rahmen eines Gesprächs an Herrn Oberst a.D. Gertz, den Vorstands-vorsitzenden der Deutschen Härtefallstiftung übergeben. Wie lautet nun Ihr Fazit?


Die Deutsche Härtefallstiftung ist eine vorbildliche Institution, um härtefallbetroffenen Menschen zu helfen. Gerade in schnelllebigen Zeiten mit u.a. fehlender Übersicht von behördlichen Zuständigkeiten und amtlicher Vielfalt ist es eine unbeschreibliche Hilfe für viele Betroffene, hier vorurteilslos und zügig Unterstützung zu erfahren. Es freut mich, dass sich die Mitarbeitenden bei der Stiftung dieser guten Sache widmen und dass ich den Bericht veröffentlichen durfte, um so diese tolle Stiftung bekannter zu machen.

Ich hoffe, es hilft.

 

Sie tragen mit Ihrer Recherche und mit Ihrem Bericht über die DHS wesentlich mit dazu bei, über die DHS zu informieren und sie auch „bekannter“ zu machen. Dafür sprach Ihnen Oberst a.D. Gertz seinen Dank, auch im Namen aller für die DHS wirkenden Personen, aus. Wenn Sie im Zusammenhang mit der DHS drei Wünsche frei hätten, welche wären das?


Glauben sie mir, da gäbe es mehr als drei Wünsche für ihre Stiftung.


Bevor ich die drei Haselnüsse für Sie knacke, möchte ich vorerst sagen, dass es wünschenswert ist, wenn die Stiftung generell weniger Beschäftigung hätte. Die DHS ist regelmäßig zur Stelle, wenn Menschen von den Widrigkeiten des Lebens getroffen werden. Erfreulich wäre, wenn die Zahl von Betroffenen jedoch deutlich zurückginge und es weniger Härtefälle gäbe; kurzum: dass weniger Menschen von Leid betroffen sind und Hilfen brauchen. So dass die Stiftung eher wie eine Feuerwehr ist, bei der es nie brennt.

Nach dieser hehren Randbemerkung dennoch ohne Reihenfolge und Gewichtung die drei Wünsche schnell aus der Hüfte geschossen:

  • dass alle entsprechenden Härtefälle bei ihnen die notwendige, auskömmliche und zufriedenstellende Hilfe und Unterstützung bekommen;
  • dass dazu insbesondere die finanziellen Mittel keine Grenzen erfahren und ihr Budget – auch durch viele Spenden – zunehmen mag und vor allem …
  • dass die Mitarbeitenden und Unterstützenden weiterhin mit Spaß und Verve ihre Energie der Stiftung zur Verfügung stellen, um betroffenen Menschen auch in Zukunft selbstlos helfen zu können. SIE helfen Menschen.


Die Fragen stellte Jürgen Ammann.

 

Simon Schmidt ist 54 Jahre alt und Angehöriger des Bundesamts für Personalmanagement der Bundeswehr mit Beschäftigungsort Hannover. In seinem Aufgabengebiet ist er dort zuständig für die Nutzerbetreuung und DV-Unterstützung für diverse Dienststellen am Standort.


Den Beitrag über die Deutsche Härtefallstiftung hat er nicht in dienstlicher Eigenschaft verfasst und gibt nur seine persönliche Auffassung wieder.



FUAV: Empfang für Sponsoren am Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr


Warendorf. Der Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Standort Warendorf e.V. (FUAV) ist ein wichtiger Kooperationspartner der Deutschen Härtefallstiftung. Der FUAV engagiert sich neben der Beschaffung behindertengerechter Sportgeräte, der Teilnahme an nationalen und internationalen Sportwettkämpfen sowie Austauschprogrammen, für mehr gesellschaftliche Teilhabe von einsatzversehrten Menschen und im Rahmen der Angehörigenbetreuung.

 

Um sich bei seinen Sponsoren zu bedanken, hat der FUAV Ende März 2022 einen Empfang ausgerichtet. Die Härtefallstiftung hat bereits mehrfach Mittel für die wertvolle Arbeit des Vereins mit Versehrten bereitgestellt und hat gerne an der Veranstaltung teilgenommen. Aufgabe des FUAV ist es die Arbeit des Zentrums für Sportmedizin und an der Sportschule der Bundeswehr direkt zu unterstützen. Nun konnten sich die Vertreter der Härtefallstiftung vor Ort ein Bild von der Rehabilitation versehrter Menschen machen.


Die Mediziner und Therapeuten am Zentrum für Sportmedizin können auf die Härtefallstiftung als verlässlichen Partner zählen. Bereits in den Jahren 2019 und 2020 hatte die Härtefallstiftung umfangreiche Mittel für konkrete Projekt bereitgestellt und dadurch die Leistungen der rehabilitativen Arbeit deutlich verbessert. So wird etwa durch die Beschaffung einer Spracherkennungssoftware Zeit gewonnen, die direkt in die Betreuung der Patienten investiert werden kann. Ebenso wurden zusätzliche Pflegebetten beschafft, um die Kapazitäten der Einrichtung nachhaltig erweitert.


Das Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr (ZSportMedBw) ist die zentrale Untersuchungs-, Beratungs-, und Ausbildungsstelle auf dem Gebiet der Sportmedizin, Prävention und Rehabilitation und wird geleitet von Oberstarzt Dr. Andreas Lison. Mehr zum ZSportMedBw erfahren Sie unter:

Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr

























Impressionen von der Veranstaltung


(Text: Bundeswehr/Philip Kraft., Foto Bundeswehr/ OFA Dr. med. Lison u. Hptm Sven Loik)

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SED-Opferbeauftragte: Austausch zur Stiftungsarbeit


Berlin. Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Härtefallstiftung, und Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag, haben sich Mitte März zur Stiftungsarbeit ausgetauscht und über die Einrichtung eines Härtefallfonds für verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden beraten. Ebenso wurde eine enge Zusammenarbeit bei der Unterstützung von durch den Dienst geschädigten ehemaligen NVA-Angehörigen vereinbart.


Die SED-Opferbeauftragte hat die Aufgabe, als Ombudsperson für die Anliegen der Opfer der SED-Diktatur zu wirken und zur Würdigung der Opfer des Kommunismus in Deutschland beizutragen. Sie berät den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung sowie andere öffentliche Einrichtungen in Fragen, die die Angelegenheiten der Opfer der SED-Diktatur und der kommunistischen Herrschaft betreffen.


Ein Knackpunkt ist das Entschädigungsrecht: Bei der Anerkennung von verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden durch das DDR-Unrechtsregime besteht nach wie vor Handlungsbedarf. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Ausschöpfung der Beweiserleichterungsmöglichkeiten im sozialen Entschädigungsrecht oder aber der ärztlichen Begutachtung.


Zumindest besteht in dieser Legislaturperiode fraktionsübergreifende Einigkeit, Verbesserungen in diesem Bereich zu erzielen. Bereits im Koalitionsvertrag wurde daher die Einrichtung eines bundesweiten Härtefallfonds und die Weiterentwicklung der Stiftung für ehemalige politische Häftlinge festgeschrieben.


Zur Umsetzung des Härtefallfonds wird derzeit ein Eckpunktepapier erarbeitet, welches als Grundlage für einen Gesetzentwurf dienen soll. Dank langjähriger Erfahrung konnte die Härtefallstiftung hierfür beratend zur Seite stehen und nachhaltige Impulse für die Unterstützung von Menschen in besonderen Notlagen geben.


Egal ob Opfer politischer Verfolgung oder Schädigung im Wehrdienst – versehrte Menschen und ihre Familien können nicht warten und benötigen schnelle und unbürokratische Hilfe.


Die SED-Opferbeauftragte nimmt ihre Aufgaben als Hilfsorgan des Deutschen Bundestages wahr und legt dem Parlament jährlich einen Bericht zur aktuellen Situation der Opfer der SED-Diktatur vor. Sie kann von den Ausschüssen des Deutschen Bundestages beauftragt werden, Berichte vorzulegen und kann selbst jederzeit dem Parlament Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themen unterbreiten.


Der Pressebericht des Deutschen Bundestages ist über den nachfolgenden Link erreichbar.

Deutscher Bundestag - Besuch von der Deutschen Härtefallstiftung






















Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung Oberst a.D. Bernhard Gertz

zu Besuch bei der SED-Opferbeauftragten Evelyn Zupke.


(Text: Bundeswehr/Philip Kraft., Foto © DBT / Korge)



1. Ausgabe 2022 des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 1. Ausgabe 2022 des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


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57. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. Der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung hat im März 2022 über insgesamt elf Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand zehn Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von über 500.000,00 € empfohlen.


Im Rahmen der Sitzung nahm Generalmajor Georg Klein, Abteilungsleiter Operationen im Kommando Streitkräftebasis, erstmalig als ordentliches Mitglied am Vergabeausschuss teil. Sein Stellvertreter ist Oberstleutnant Rudolf Dämmer- von Blücher, Referatsleiter Auswertung/Einsatz im Kommando Streitkräftebasis.


Bei der Mehrheit der Fälle handelt es sich um Problemlagen im Zusammenhang mit psychisch bedingten Einsatzfolgestörungen. Leider musste ein Antrag wegen Verstoß gegen die Bedürftigkeitsgrenzen abgelehnt werden. Nach finaler Entscheidung durch den Vorstand erhalten alle Antragsteller eine Antwort zum Ausgang ihres Verfahrens.

























Impressionen von der 57. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Bild: Bundeswehr/S.L/J.T./P.K..)

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Antrittsbesuch im Bendlerblock


Berlin. Oberst a. D. Bernhard Gertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Härtefallstiftung, traf Mitte März Staatssekretärin Dr. Margaretha Sudhof im Bendlerblock zu einem ersten Austausch. Fluthilfe, Nachbesetzung der Stiftungsgremien, Perspektiven der Stiftungsarbeit, aber auch ganz konkrete Fallbeispiele waren Punkte auf der langen Liste an Gesprächsthemen. Einigkeit bestand darüber, dass Einsatzfolgen wie PTBS sowohl Bundeswehr als auch Härtefallstiftung noch auf Jahre hinaus beschäftigen werden. Ebenso wurde die Notwendigkeit erkannt, die gemeinsame Arbeit für durch den Dienst geschädigte Menschen weiter voranzutreiben.


Staatssekretärin Dr. Sudhof vertritt die Bundesministerin der Verteidigung und ist für die zielorientierte Wahrnehmung der Aufgaben des Geschäftsbereichs verantwortlich. Ihr sind die Abteilung Haushalt und Controlling, die Abteilung Recht, die Abteilung Personal, die Abteilung Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen sowie der Stab Organisation und Revision unterstellt. Sudhof war Verteidigungsministerin Christine Lambrecht aus ihrem früheren Ressort, dem Justizministerium, gefolgt.






















Staatssekretärin Dr. Margaretha Sudhof und Oberst a. D. Bernhard Gertz

im Bendlerblock in Berlin.


(Text: Bundeswehr/Philip Kraft., Foto Sven Loik)


Lob aus dem Bundestag: Jahresbericht Wehrbeauftragte 2021





















Eva Högl, Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages,

während der Übergabe des Jahresberichts

der Wehrbeauftragten in der Bundespressekonferenz in Berlin.


Berlin. Wie in den Vorjahren lobt die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages die Arbeit der Deutschen Härtefallstiftung. Eva Högl geht in ihrem Jahresbericht 2021 auf die nachhaltige Unterstützung einsatzgeschädigter Bundeswehrangehöriger durch die Härtefallstiftung ein. Auch die schnelle Soforthilfe der Stiftung nach der Flutkatastrophe 2021 findet Erwähnung:


„Bei der Bewältigung der vielschichtigen Probleme durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigter Menschen leistet die Deutsche Härtefallstiftung einen nachhaltigen Beitrag. Die möglichen Fallkonstellationen sind dabei vielfältig. Hervorzuheben sind einsatzbedingte Gesundheitsschädigungen, insbesondere psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Posttraumatische Belastungsstörungen. Im Berichtsjahr hat die Stiftung insgesamt 176 Anträge bearbeitet und eine Rekordsumme von nahezu 2,5 Millionen Euro für Unterstützungsleistungen aufgewendet, davon allein Soforthilfen in Höhe von gut 1,5 Millionen Euro zu 120 Anträgen im Rahmen der Flutkatastrophe. Unter hervorragender Mithilfe des Sozialdienstes der Bundeswehr konnte die Härtefallstiftung den betroffenen Bundeswehrangehörigen und ihren Familien innerhalb weniger Tage nach Antragstellung wirkungsvoll helfen.“


Quelle: 63. Jahresbericht der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages 2021 vom 15. März 2022 (DBT Drucksache 20/900), S. 138.
















(Text: Bundeswehr/P.K., Foto ©picture alliance/dpa Christophe Gateau)




56. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. Der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung hat in seiner ersten Sitzung im Jahr 2022 über sechs Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand vier Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 60.250,00 € empfohlen.


Bei einem Antrag hat der Vergabeausschuss die Ablehnung empfohlen. Leider musste ein Antragsverfahren wegen ausbleibender Mitwirkung des Antragstellers eingestellt werden.


Der Vorstand hat sich den Empfehlungen des Vergabeausschusses vollumfänglich angeschlossen.

Alle Antragsteller erhalten in Kürze die Entscheidungsschreiben.

































Impressionen von der 56. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Bild: Bundeswehr/S.L/J.T./P.K..)

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3. Ausgabe 2021 des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 3. Ausgabe 2021 des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


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Sonderausgabe zur Hochwasserhilfe 2021 ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die Sonderausgabe zur Hochwasserhilfe 2021 herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


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MUTMACHER: Löwenstarke Familienwoche


Oberwiesenthal. Im Rahmen von MUTMACHER hat der Sozialdienst der Bundeswehr ein Seminar für Bundeswehrfamilien durchgeführt. Besonders belastete Familien werden mit der "Löwenstarken Familienwoche: Eigene Wege finden!" langfristig und nachhaltig unterstützt. Der Pilotdurchgang war ein voller Erfolg. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der individuellen Situation von belasteten Familien.


Das Seminar endet nicht mit der Projektwoche. Die teilnehmenden Bundeswehrfamilien werden mindestens über einen Zeitraum von drei Monaten durch den Sozialdienst weiter betreut.

Für das kommende Jahr ist eine Fortführung der Löwenstarken Familienwoche geplant.


Gerne können sich Interessenten direkt an den örtlichen Sozialdienst der Bundeswehr wenden.


 
























Gruppenbild der Teilnehmenden

(Text: P.K. Bild: Bundeswehr/R.G.)



55. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. Der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2021 über sieben Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand drei Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 27.736,50 € empfohlen.


Ein Antrag wurde wegen Verstoß gegen § 53 Abgabenordnung abgelehnt. Leider mussten drei Anträge wegen ausbleibender Mitwirkung der Antragsteller eingestellt werden.


Im Rahmen der Sitzung wurde Oberstleutnant Peer Garben, Ausbildungs- und Übungszentrum Luftbeweglichkeit, als langjähriges Mitglied des Gremiums verabschiedet.


Der Vergabeausschussvorsitzende, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, dankte Garben ausdrücklich für sein Engagement und die vielen wertvollen Beiträge.

































Impressionen von der 55. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Bild: Bundeswehr/S.L/J.T./P.K..)

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MUTMACHER: Eröffnung Ferienwohnung für Einsatzfamilien


Oberwiesenthal. Deutsche Härtefallstiftung und Bundeswehrsozialwerk (BwSW) eröffnen neue Ferienwohnung für besonders belastete Einsatzfamilien. Nach einer kurzen Umsetzungsphase können Einsatzfamilien das Angebot nun ganzjährig und kostenfrei für einen Zeitraum von bis zu drei Wochen nutzen.


Im Rahmen des Projekts MUTMACHER – stark für Bundeswehrfamilien hat die Härtefallstiftung umfangreiche Mittel zur barrierefreien Sanierung und Möblierung der Ferienwohnung bereitgestellt. In idyllischer Lage am Fichtelberg, ist Haus Wiesenthal ein idealer Ort, um Ruhe und Entspannung zu finden, aber auch um einen Aktivurlaub zu gestalten.


Die Ferienwohnung bietet Platz für eine vierköpfige Familie. Alle Gäste können das vielfältige Angebot des Hotels nutzen. Sogar die Mitnahme eines Familien-, Begleit- oder Therapiehundes ist gestattet. Ab sofort können Buchungswünsche (formlos) beim BwSW unter bwsw@bundeswehr.org eingereicht werden.



























Impressionen von der Übergabeveranstaltung sowie der Ferienwohnung im Haus "Wiesenthal" in Oberwiesenthal

(Text: P.K. Bilder: Sven Loik, Daniel Herold, Helmut Michelis, Jessica Blankenburg)


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Interview: Das doppelte Sicherungsnetz


Berlin. Im Rahmen der Berichterstattung „20 Jahre Afghanistan“ nimmt die Redaktion der Bundeswehr auch das Sicherungsnetz für Beschädigte in den Blick. Neben einer umfangreichen Darstellung der Beschädigten- und Einsatzversorgung sowie der Zentralen Ansprech-, Leit- und Koordinierungsstelle für Menschen, die unter Einsatzfolgen leiden (ZALK), wird auch über die Deutsche Härtefallstiftung berichtet.


Ein Interview mit dem Geschäftsstellenleiter der Härtefallstiftung, Philip Kraft, ist unter folgender Verknüpfung verfügbar: Das doppelte Sicherungsnetz: Die Deutsche Härtefallstiftung





54. Sitzung Vergabeausschuss

 

Köln. Der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung hat in seiner September-Sitzung über 6 Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden dem Vorstand 6 Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 41.800 € empfohlen.

Im Fokus der Sitzung stand die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch in anderen Teilen Deutschlands. Ausführlich berichtete der Vorstandsvorsitzende der Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, über die Soforthilfen für die von der Flut betroffenen Bundeswehrangehörigen. "Für alle Beteiligten stand außer Frage, dass wirksame Hilfe möglichst rasch bei den vielen Betroffenen - die teilweise ihre gesamte Existenz in der Schreckensnacht verloren hatten - ankommen musste".

Unmittelbar nach der Katastrophe hatte sich die Härtefallstiftung mit anderen Hilfsorganisationen zur "Aktionsgemeinschaft Hochwasserhilfe Bundeswehr" zusammengeschlossen. Wie Gertz erläuterte, gab es für den neuen Vorstand der Stiftung keine Alternativen zu den eingeleiteten Maßnahmen: "Wie sich gezeigt hat, waren Geduld und Kraft vieler Menschen schnell erschöpft - Eine zügige Auszahlung von Soforthilfen war unumgänglich. Als Zeichen der Hoffnung haben die Soforthilfen ihre psychologische Wirkung nicht verfehlt." Die vielen hochemotionalen Dankschreiben sind hierfür ein eindrucksvoller Beleg.

Bisher hat allein die Härtefallstiftung 95 Anträge auf Soforthilfe in kürzester Zeit bearbeitet. Über 1,5 Millionen Euro an Unterstützungsleistungen wurden an von der Flut betroffenen Bundeswehrangehörigen und ihre Familien ausgezahlt.

































Impressionen von der 54. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Bild: Bundeswehr/S.L.)

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Neuwahl Vorstand


Bonn/Berlin. Der Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung hat Oberst a.D. Bernhard Gertz einstimmig in seinem Amt als Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Neu in den Vorstand wählten die Stiftungsratsmitglieder Birgitt Heidinger und Generaloberstabsarzt Dr. med. Ulrich Baumgärtner.

























Die bisherigen Vorstandsmitglieder General a.D. Hans-Peter von Kirchbach und Oberstarzt a.D. Prof. Dr. Viktor Meineke standen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Den beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern gebührt ausdrücklicher Dank für ihr Engagement für Menschen in besonderen Notlagen. Der neugewählte Vorstand wird in den kommenden drei Jahren die Erfolgsgeschichte Härtefallstiftung fortführen.

                                

(Text: Bundeswehr/P.K. - Fotos: Bundeswehr/ Thilo Pulpanek)



Aktualisierung!!!

Hochwasserhilfe für Bundeswehrangehörige


Sie sind vom Hochwasser betroffen und benötigen Hilfe?

Betroffene können sich direkt an die Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung unter 0228 5504 8535 oder mail@haertefall-stiftung.de melden.








Hochwasserhilfe für Bundeswehrangehörige


Bonn. Zugunsten der hochwassergeschädigten Bundeswehrangehörigen initiieren Deutsche Härtefallstiftung und mehrere Hilfsorganisationen die „Aktionsgemeinschaft Hochwasserhilfe Bundeswehr“. Das Sofortprogramm soll helfen akute Notlagen schnell und unbürokratisch zu überbrücken.


Angesichts der Hochwasserkatastrophe vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Teilen von Sachsen und Bayern, haben sich die Deutsche Härtefallstiftung, das Bundeswehr-Sozialwerk, das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr, der von Rohdich’sche Legatenfonds, die Soldaten und Veteranen Stiftung und die Heinz-Volland-Stiftung zusammengeschlossen. Die Arbeit der Aktionsgemeinschaft wird von BMVg P III 1 und dem Sozialdienst der Bundeswehr unterstützt.


Sie sind vom Hochwasser betroffen und benötigen Hilfe?

Betroffene können sich direkt an die Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung unter 0228 5504 8535 oder mail@haertefall-stiftung.de melden.


Sie möchten den Hochwassergeschädigten helfen?

Mit einer Spende an das Bundeswehr-Sozialwerk oder das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr können Sie einen Beitrag zur Linderung des Leids leisten:


Bundeswehr-Sozialwerk e.V.

Spendenkonto: BFS Bank

IBAN: DE07 3702 0500 0007 0650 01

Verwendungszweck: Hochwasser 2021 – Aktionsgemeinschaft


Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Spendenkonto: Postbank Köln

IBAN: DE67 3701 0050 0001 3055 03

Verwendungszweck: Hochwasser 2021 – Aktionsgemeinschaft


Heinz-Volland-Stiftung
Spendenkonto: Volksbank Köln Bonn eG
IBAN: DE72 3806 0186 0000 5005 00
Verwendungszweck: Hochwasser 2021 – Aktionsgemeinschaft


Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS)
Spendenkonto: Volksbank Köln Bonn eG
Kontonummer: 300 40
IBAN: DE 51 3806 0186 0000 0300 40

Verwendungszweck: Hochwasser 2021 – Aktionsgemeinschaft


























(Text: Bundeswehr/P.K. - Fotos: Bundeswehr/Markus Urban und Thomas Weiermann)


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Härtefallstiftung trifft Einsatzveteranen


Bonn. Deutsche Härtefallstiftung und Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V. (BDV) treffen sich auf der Hardthöhe. Beim jährlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch standen die Neuausrichtung und die weitere Professionalisierung der Interessenvertretung der Einsatzveteranen ganz oben auf der Agenda. Der BDV ist ein wichtiger Kooperationspartner der Härtefallstiftung und betreut mit seinen Fallmanagern bundesweit Hilfesuchende. Unter dem Motto „Treu gedient – Treue verdient“ leistet der BDV einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftliche Anerkennung von Einsatzveteranen.




























v.l. Vorstandsvorsitzender Härtefallstiftung Bernhard Gertz, BDV Bundesvorsitzender Bernhard Drescher, BDV Regionalvorstand West Andreas Eggert, BDV Vorstand für Betreuung und Ausbildung Anna Hentsch sowie Geschäftsstellenleiter der Härtefallstiftung Philip Kraft


(Text: P.K. / Bild: S.L. Bundeswehr)


53. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. In seiner Juli-Sitzung hat der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung über 9 Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden 5 Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 63.000 € empfohlen. Zwei Anträge wurden wegen Verstoß gegen § 53 Abgabenordnung abgelehnt und zwei Anträge wegen fehlender Mitwirkung der Antragsteller eingestellt.


























Impressionen von der 53. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/S.L.)


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"Es macht Spaß, an etwas Gutem zu arbeiten"


Berlin. Es geht weiter mit MUTMACHER, dem Gemeinschaftsprojekt von Härtefallstiftung und Familienstiftung mit dem Psychotraumazentrum der Bundeswehr zur Unterstützung von psychisch belasteten Soldatinnen und Soldaten mit ihren Partnern und Familien.


Am 22. Juni trafen sich die Parlamentarier Gisela Manderla (CDU) und Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD), beide Mitglieder im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages und Schirmherren des neuen Projekts, mit den Herren Philip Kraft und Rainer Krotz von der Deutschen Härtefallstiftung und der Katholischen Familienstiftung für Soldaten im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages.


Dabei wurde die Umsetzung der einzelnen Bausteine - es könnten schon bald 7 sein - und die Kommunikation in die Öffentlichkeit hinein besprochen. Große Zufriedenheit herrschte dabei über die schnelle Umsetzung der Idee.


Die ersten Gedanken zu MUTMACHER wurden vor noch nicht einmal einem Jahr gedacht, der erste Baustein in Form einer Präsenzbibliothek mit Arbeitshilfen zu den Themen Angst und Depression für die 5 Bundeswehrkrankenhäuser und 13 Sanitätsunterstützungszentren Depression konnte dann bereits am 16. April  durch die beiden Schirmherren an den Inspekteur des Sanitätswesens übergeben werden.


„Es macht Spaß, an etwas Gutem zu arbeiten“, fasste MdB Brunner dann auch die Besprechung zusammen. Gisela Manderla MdB ergänzte: "Ich freue mich, dass wir zusammen mit der Deutschen Härtefallstiftung und der Katholischen Familienstiftung für Soldaten dieses Projekt so erfolgreich durchziehen können."





























(Text: Rainer Krotz / Bild: Victor Bashkatov)


2. Ausgabe 2021 des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 2. Ausgabe 2021 des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


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Schnuppertauchgang für Einsatzgeschädigte - Unter Wasser gibt es keinen Stress! 


Vom 3. bis 5. September 2021 findet in Leipzig der Schnuppertauchgang „Diving for all“ für Bundeswehrangehörige mit psychischen Einsatzfolgestörungen statt. Ziel des erlebnis-pädagogisch und körperorientierten Ansatzes ist es, Betroffene zu motivieren und positive Anreize in die eigenen Fähigkeiten zu setzen. An „Diving for all“ können bis zu 10 Familien teilnehmen.


Das Pilotprojekt steht unter der Schirmherrschaft des PTBS-Beauftragten des BMVg, Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, und wird unterstützt von der Deutschen Härtefallstiftung, dem Bundeswehr-Sozialwerk, dem Soldatenhilfswerk, dem von Rohdich’schen Legatenfonds, dem Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Standort Warendorf sowie der Heinz-Volland-Stiftung des DBwV.


Interessanten wenden sich bitte direkt an das Ausbildungskommando Leipzig, Oberst i.G. Matthias Dierks.


Anmeldeschluss ist der 15.07.2021.



Jahrestreffen Netzwerk-Kooperationspartner


Der regelmäßige Gedanken- und Erfahrungsaustausch der Netzwerk-Kooperationspartner ist eine feste Größe im Jahresprogramm der Härtefallstiftung.


Pandemiebedingt wurde die Zusammenkunft der Stiftungsfamilie – Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW), Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (SHWBw), von Rhodich’sche Legatenfonds (vRLF), Soldaten- und

Veteranenstiftung (SVS) und Härtefallstiftung – erstmalig in digitaler Form als WebEx-Konferenz durchgeführt.


Während des diesjährigen Austauschs standen pandemiebedingte Hemmnisse in der Stiftungsarbeit im Mittelpunkt der Gespräche. Die gemeinsame Projektarbeit wird unmittelbar nach Corona weiter Früchte tragen. Oberstleutnant a.D. Hans-Joachim Dostert wurde als neuer Geschäftsführer des Soldatenhilfswerks erstmalig in dieser Runde begrüßt.



























(Text/Bild: P.K.)


52. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. In seiner Mai-Sitzung hat der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung über 10 Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden 7 Anträge zur Annahme und Unterstützungsleistungen in einer Höhe von bis zu 109.200 € empfohlen. Ein Antrag wurde abgelehnt und zwei Anträge wegen fehlender Mitwirkung der Antragsteller eingestellt.


Im Rahmen der Sitzung wurde der Beauftragte des BMVg für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte, Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, zum 2. Stellvertretenden Vorsitzenden von den Vergabeausschussmitgliedern gewählt.



























Impressionen von der 52. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/S.L.)


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MUTMACHER - Versandaktion angelaufen


Köln/Bonn. Nach einer symbolischen Übergabe am Sanitätsunterstützungszentrum Köln ist die Versandaktion der MUTMACHER-Bücher angelaufen. Dazu hat die Bonner Geschäftsstelle der Härtefallstiftung 16 Kisten gepackt. In Kürze erhalten die Sanitätseinrichtungen der Bundeswehr insgesamt 275 Bücher.


„MUTMACHER – stark für Bundeswehrfamilien“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Härtefallstiftung (DHS) und der Katholischen Familienstiftung für Soldaten (KFS) in Zusammenarbeit mit dem Psychotraumazentrum der Bundeswehr. Der Fokus liegt auf Bundeswehrfamilien in psychisch belastenden Situationen. Die Fürsorge des Dienstherrn und das bestehende Hilfsangebot der Bundeswehr für psychisch belastete Familien sollen sinnvoll ergänzt werden.


Mit dem ersten Projektbaustein von MUTMACHER werden alle Sanitätsunterstützungszentren und Bundeswehrkrankenhäuser mit Fachpublikationen zu den Themen Angst und Depression ausgestattet. Die Einrichtung von Ausleihbibliotheken soll Familienangehörigen von Betroffenen, insbesondere Kindern, den Zugang zu dem betreffenden Phänomen und angewandten Therapien erleichtern.


https://www.katholische-familienstiftung.de























v.l.: Rainer Krotz, Oberstarzt Dr. med. Christoph Rubbert, Hauptmann Sven Loik
































Versandvorbereitungen


(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr)

MUTMACHER - stark für Bundeswehrfamilien

 

Berlin. Mit einer Buchübergabe im Bundeswehrkrankenhaus Berlin startete MUTMACHER – das Gemeinschaftsprojekt von Katholischer Familienstiftung für Soldaten (KFS) und Deutscher Härtefallstiftung (DHS). Ziel der Kooperation ist es, belasteten Bundeswehrfamilien durch die Entwicklung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zu den Störungsbildern Angst und Depression zusätzliche Hilfe anzubieten.


Unter der Schirmherrschaft der beiden Bundestagsabgeordneten und Mitglieder des Verteidigungsausschusses Gisela Manderla (CDU) und Dr. Karl-Heinz Brunner (SPD) werden mit MUTMACHER in den nächsten Jahren ergänzende Angebote zur Fürsorge der Bundeswehr bereitgestellt. Dabei steht die Arbeit mit Angehörigen im Mittelpunkt. Im ersten Schritt erhalten alle Sanitätsunterstützungszentren und Bundeswehrkrankenhäuser Fachpublikationen zur Einrichtung von Ausleihbibliotheken für Betroffene.


„MUTMACHER soll einen Beitrag dazu leisten, dass Soldatinnen und Soldaten, die in Ausübung ihres Dienstes oder auch in allgemeinen Lebenslagen besondere psychische Belastungen durchleben mussten, gut aufgefangen und betreut werden, wobei in diese Fürsorge auch ihre Partner und Kinder mit eingebunden werden“, erklärte Manderla.


Angststörungen und depressive Störungen oder Erkrankungen sind ein immer wieder auftretendes Phänomen in Gesellschaft und Bundeswehr. Gerade das familiäre Umfeld leidet in ausgeprägtem Maße unter den Folgen. Experten wie der Leitende Arzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Bundeswehrkrankenhauses Berlin, Oberstarzt Prof. Dr. Peter Zimmermann, sind sich einig: „Eine wirkliche Heilung ist ohne Berücksichtigung dieser Interaktion nicht möglich.“


„Ich hoffe, dass die Krankheitsbilder, um die es bei MUTMACHER geht, mehr zu einer Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft werden“, ergänzte Brunner. „Menschen oder Familien, die mit psychosozialen Probleme zu kämpfen haben, müssen als Teil der gesellschaftlichen Realität wahrgenommen werden. Ihnen müssen wir Hilfe zukommen lassen.“


Das bestehende Angebot der Bundeswehr soll durch MUTMACHER sinnvoll ergänzt werden. Speziell für Bundeswehrfamilien werden dabei geeignete Hilfsangebote entwickelt und in konkrete Maßnahmen umgesetzt. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Härtefallstiftung, General a.D. Hans-Peter von Kirchbach unterstrich in seinen Ausführungen, dass sich das Portfolio der Stiftung nicht auf finanzielle Unterstützungsleistungen im Einzelfall beschränkt: „Wir wollen belasteten Bundeswehrfamilien zusätzliche Hilfen an die Hand geben und zur substantiellen Verbesserung ihrer Lage beitragen. Wir wollen Mut machen und Menschen helfen!“


Stellvertretend für die Bundeswehr nahm der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, die Fachbücher in Empfang. Baumgärtner würdigte das Engagement von Familienstiftung und Härtefallstiftung bei MUTMACHER: „Die Zusammenarbeit der beiden Stiftungen mit dem Sanitätsdienst der Bundewehr und dem Psychotraumazentrum am Bundeswehrkrankenhaus Berlin zeigt, welch hohen Stellenwert gerade die psychische Betreuung unserer Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien hat.“


Zimmermann ergänzt, dass die im Rahmen von MUTMACHER bereitgestellten Bücher eine maßgebliche Unterstützung der Arbeit mit Betroffenen darstellen. Für den Leiter des Psychotraumazentrums der Bundeswehr bilden die Bücher eine Grundlage für ein besseres Verständnis von Kindern über psychisches Leid und psychische Erkrankung ihrer Eltern: „Wir werden die Bücher sehr gut gebrauchen können und wir freuen uns zusätzlich, dass dies erst der Anfang einer gemeinsamen Entwicklungsarbeit für neue Ansätze der Unterstützung psychisch erkrankter Soldaten darstellt.“


Durch gute Materialien können ungünstige Kreisläufe unterbrochen werden – nach gelungenem Startschuss von MUTMACHER sollen nun eine Reihe von nachhaltig wirkenden Maßnahmen folgen. Im nächsten Schritt wollen Familienstiftung und Härtefallstiftung ein eigenes Buch herausgeben, welches speziell auf die Bedürfnisse von Angehörigen von Soldatinnen und Soldaten zugeschnitten ist.


Auch begleitende Seminar- und Gruppenangebote mit präventivem Charakter oder die Entwicklung von Erklärvideos sind in Planung. MUTMACHER soll sich dabei nicht auf die Phänomene Angst und Depression beschränken. Bei Bedarf kann das langfristig angelegte Projekt thematisch erweitert werden, um in den unterschiedlichsten Problemlagen einen Beitrag zu leisten und Menschen zu helfen.


























v.l. Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann, MdB Gisela Manderla,

Generaloberstabsarzt Dr. Ulrich Baumgärtner, MdB Dr. Karl-Heinz Brunner,

Oberstarzt Prof. Dr. Peter Zimmermann, General a.D. Hans-Peter von Kirchbach


Impressionen von der Veranstaltung

(Text: P.K. / Bilder Bundeswehr)



Gruppenbild
Fachbücher


Aus der Presse: DBwV-Verbandsmagazin berichtet über die Arbeit der Härtefallstiftung


Noch heute kämpfen radarstrahlengeschädigte Soldaten für Entschädigung. Ihnen zur Seite steht die Deutsche Härtefallstiftung. Vorstandsvorsitzender Oberst a. D. Bernhard Gertz erinnert sich für das Verbandsmagazin des Bundeswehrverbandes an die Entstehungsgeschichte der Stiftung.





51. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. In seiner März-Sitzung hat der Vergabeausschuss der Härtefallstiftung unter strengen Corona-gerechten Hygienemaßnahmen über 10 Anträge beraten. Von den behandelten Fällen wurden 9 Anträge zur Annahme empfohlen. Ein Antrag wurde wegen Verstoß gegen die Vorgaben des § 53 Abgabenordnung zur Ablehnung empfohlen.


Der Vorstand hat sich den Empfehlungen des Vergabeausschusses vollumfänglich angeschlossen und über Unterstützungsleistungen in einer Höhe von bis zu 294.500 € entschieden. Damit konnten in den ersten beiden Sitzungen 2021 bereits über 700.000 € für Menschen in besonderen Notlagen zur Verfügung gestellt werden. Die Unterstützungsleistungen lagen im Einzelfall zwischen 7.000 € und über 50.000 €.


Seit geraumer Zeit gehen vermehrt Anträge aus der Gruppe von einsatzbedingten Erkrankungen durch psychische Belastungen ein. Dieser Trend hat sich auch während der vergangenen Sitzung bestätigt.



























Impressionen von der 51. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/S.L.)


1. Ausgabe 2021 des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 1. Ausgabe 2021 des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.



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Wehrbeauftragte Jahresbericht 2020





















Eva Högl, Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages und Wolfgang Schäuble,

Präsident des Deutschen Bundestages, während der Übergabe des Jahresberichts

der Wehrbeauftragten im Reichstagsgebäude in Berlin.


Berlin. Die neue Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags geht in ihrem ersten Jahresbericht nicht nur auf mögliche Missstände ein. „Es gibt viel zu berichten worauf die Bundeswehr stolz sein kann“, so Dr. Eva Högl. Etwa bei der Bewältigung besonderer Problemlagen. In diesem Zusammenhang greift die Wehrbeauftragte die Arbeit der Deutschen Härtefallstiftung auf:















Auszug aus dem 62. Jahresbericht der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages 2020 vom 23.02.2021 (DBT Drucksache 19/26660), S. 119.

Der Jahresbericht der Wehrbeauftragten zeigt für das Parlament und die Führung der Bundeswehr Probleme und Herausforderungen auf und bietet Lösungs- und Verbesserungsvorschläge.


(Text: Bundeswehr/P.K., Fotos: Bundeswehr/Andreas Schindler

©picture alliance / SZ Photo / Metodi Popow)





Hier gelangen Sie zum Jahresbericht

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Corona-Amtshilfe: Härtefallstiftung mit dabei


Köln. Die Deutsche Härtefallstiftung unterstützt eine Pflegeeinrichtung im Rahmen der Corona-Amtshilfe. Getreu dem Motto „Wir helfen Menschen“ war auch eine kurzfristige Abstellung von Personal der Geschäftsstelle möglich.


Die Diakonie Michaelshoven hilft Menschen in der Region seit 1950 – Während der Pandemie hilft die Deutsche Härtefallstiftung der Diakonie. Hauptmann Sven Loik packt bei der Pflegeeinrichtung „diaLeben Michaelshoven“ im Rahmen der Amtshilfe nach Art. 35 Grundgesetz mit an.


Für den Mitarbeiter der Bonner Geschäftsstelle war die Freiwilligenmeldung eine Selbstverständlichkeit. Nach einem Amtshilfeersuchen des Krisenstabs der Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte um Unterstützung bei Corona-Schnelltests in 18 Alten- und Pflegeheimen gebeten – ging es Schlag auf Schlag.


Innerhalb von wenigen Tagen erfolgte die Ausbildung für die Durchführung und Dokumentation von Schnelltests durch das Landeskommando NRW, das Deutsche Rote Kreuz und eine Ärztin in der Luftwaffen Kaserne Köln/Wahn. Noch in derselben Woche konnte Loik seinen Freiwilligendienst antreten.

Getestet werden Personal, Lieferanten und Besucher. Für die Härtefallstiftung ist der Aufwand überschaubar. Aber laut Sven Loik ist die „Unterstützung für das Pflegepersonal eine wertvolle Entlastung. Für das Leben der Bewohner jedoch unverzichtbar“.

 

























(Text/Bild: P.K./S.L. Bundeswehr)

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Förderverein Warendorf übergibt Hilfsmittel am Zentrum für Sportmedizin

 

Warendorf. Der Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Standort Warendorf e.V. (FUAV) ist ein wichtiger Kooperationspartner der Deutschen Härtefallstiftung. Bereits im Juli 2020 stellte die Härtefallstiftung dem FUAV 30.000 Euro zur Verfügung. So konnte der Verein auch während der Pandemie seine segensreiche Arbeit für versehrte Bundeswehrangehörige fortsetzen. Der folgende Danksagungstext vom Leiter des Zentrums für Sportmedizin der Bundeswehr (ZSportMedBw),

Oberstarzt Dr. Andreas Lison, verdeutlicht dies:


Spracherkennungssoftware - Zeit für den Menschen gewonnen
Komplexe Rehabilitation erfordert eine umfangreiche rehabilitationsspezifische medizinische Dokumentation. Mehrseitige Arztbriefe im Rahmen der medizinisch dienstlich orientierten ZSportMedBw sind daher die Regel. Diktat auf Band, Abhören, Schreiben, Korrigieren und Versenden benötigen Zeit. Zeit, die sowohl durch die beteiligten Ärztinnen und Ärzte auch durch das medizinische Hilfspersonal in Betreuung investiert werden könnten. Der FUAV unterstützt daher mit der Schenkung der Spracherkennungssoftware erheblich die rehabilitative Arbeit unsere Teams mit unseren Versehrten. Jetzt können alle wichtigen Informationen bereits beim Diktat in den Arztbrief automatisiert übertragen werden. Die Fertigstellung der medizinischen Dokumentation wird erheblich beschleunigt, ein Teil der Arztbriefe kann sogar sofort den zu Rehabilitierenden mitgegeben werden. Das System lernt, so dass die Effizienz in der Zukunft noch zunehmen wird.


Pflegebetten - Den Transfer erleichtert
Soldatinnen und Soldaten mit komplexen Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates leiden unter Behinderungen ihrer Alltagsaktivitäten. Als Kompetenzzentrum medizinische somatische Rehabilitation betreut das ZSportMedBw Soldatinnen und Soldaten, die nach Verwundung, Verletzung in und außer Dienst sowie nach schweren Erkrankungen schwere Funktionseinschränkungen am Bewegungsapparat erlitten haben. Zwar stehen der Dienststelle drei barrierefreie Unterkunftszimmer zur Verfügung, da das Zentrum aber über kein Pflegepersonal verfügt, können nur Patientinnen und Patienten aufgenommen werden, die eine ausreichende Selbständigkeit erlangt haben. Hierzu gehört das, was gesunde Menschen als selbstverständlich erachten: sich aufrichten und hinlegen, vom Bett aufstehen oder sich setzen. Nach Amputationen oder Lähmungen fällt dies besonders schwer. Der FUAV hat daher dem Zentrum drei höhenverstellbare Pflegebetten und Spezialmatratzen übergeben, die sich in ihrem Aussehen gut in das bestehende Mobiliar eingliedern lassen und über alle notwendigen Funktionen verfügen, die das Anziehen der Prothetik, den Transfer in den Rollstuhl und das Hinlegen und Aufsetzen erleichtern. Damit unterstützt der FUAV die dreiwöchige interdisziplinäre Intensiv-Reha am Zentrum zielgerichtet und nachhaltig. In der Zukunft möchten wir die Unterkunftszimmer mit einem wohnlichen Ambiente ausstatten, denn eine gute Rekreation nach dem anstrengenden Reha-Tag ist Teil des erfolgreichen Konzepts.


Das interdisziplinäre Reha-Team am ZSportMedBw dankt daher allen Unterstützern des FUAV - insbesondere der Deutschen Härtefallstiftung - von ganzem Herzen.






Dr. Andreas Lison
Oberstarzt und Leiter ZSportMedBw


Der FUAV engagiert sich neben der Beschaffung behindertengerechter Sportgeräte, der Teilnahme an nationalen und internationalen Sportwettkämpfen sowie Austauschprogrammen, für mehr gesellschaftliche Teilhabe von einsatzversehrten Menschen und im Rahmen der Angehörigenbetreuung.

Sie können den FUAV unterstützen! Mehr Informationen finden Sie unter: https://fuav.de/


Das Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr erreichen Sie unter folgender Verknüpfung: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/sanitaetsdienst/kommando-und-organisation-sanitaetsdienst/kommando-regionale-sanitaetsdienstliche-unterstuetzung/zentrum-fuer-sportmedizin-der-bundeswehr



























(Text: P.K./FUAV, Bilder FUAV)

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50. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. Auch 2021 engagiert sich die Härtefallstiftung weiter für unverschuldet in Not geratene Menschen – trotz oder gerade auch wegen der schwierigen Umstände. In seiner 50. Sitzung hat der Vergabeausschuss im Januar über 13 Anträge beraten. Dem Vorstand wurden Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von bis zu 409.000 Euro empfohlen – ein gelungener Jahresstart.


Die Fallkonstellationen waren wie gewohnt sehr vielfältig: So berieten die Mitglieder über Anträge unter anderem von Einsatzgeschädigten und Angehörigen verstorbener Soldaten zu medizinischen Heil- und Hilfsmitteln und weiteren Unterstützungsleistungen.























(Text: P.K. Foto: Bundeswehr)


Etat 2021: Bundestag beschließt 1,75 Mio. EURO für Härtefallstiftung


Berlin. Der Deutsche Bundestag hat den Haushalt für 2021 bewilligt. Eine Erhöhung des Verbrauchs-vermögens der Deutschen Härtefallstiftung von derzeit 1,5 Mio. Euro auf 1,75 Mio. Euro ist vorgesehen. Dies hatte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags bereits in seinem Jahresbericht 2019 angeregt und ParlSts Dr. Tauber in die Beratungen eingebracht - die fraktionsübergreifende Unterstützung war sicher.


Der im Bundestag beschlossene Haushaltsplan wird nun dem Bundesrat vorgelegt. Bei dessen Zustimmung und nach Unterschrift von Finanzminister, Bundeskanzlerin und Bundespräsident wird das Haushaltsgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit ist die wirkungsvolle Unterstützung von geschädigten Menschen durch die Härtefallstiftung auch in 2021 sichergestellt.




















(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Tom Twardy)

3. Ausgabe des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 3. Ausgabe des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


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Personelle Veränderungen im Stiftungsrat!

 

Bonn. Im Stiftungsrat begrüßen wir den neuen Evangelischen Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg, der die Amtsnachfolge von Bischof Dr. Sigurd Rink antritt. Felmberg ist gebürtiger Berliner und dank langjähriger Tätigkeit auf ministerieller Ebene und langjährigem Engagement bestens in der Hauptstadt vernetzt.

 

Für das Amt des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages folgt der Leitende Beamte, Ministerialdirigent Hans-Ulrich Gerland, auf Ministerialrat a.D. Hans-Dieter Nißler. Gerland ist ein ausgewiesener Experte für Sicherheitspolitik und als ehemaliger Sekretär des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags ein Kenner der Bundeswehr.













             Bischof Dr. Bernhard Felmberg                                    MinDirig Hans-Ulrich Gerland

       


(Text: Bundeswehr/P.K. Foto: © EKD/Felmberg/© Büro WB/Gerland)

Fehler eingestehen, Fürsorge tragen! – Härtefallstiftung im Bundestag

 

Berlin. Am 20. November 2020 war die Deutsche Härtefallstiftung erneut im Zentrum der Parlamentarischen Debatte. Stiftungsratsmitglied MdB Dr. Karl-Heinz Brunner hat die Erfolgsgeschichte Härtefallstiftung im Plenum aufgegriffen: „In besonders gelagerten Problemfällen kann auch die Deutsche Härtefallstiftung schnell Abhilfe schaffen. Sie übernimmt Aufgaben und Leistungen, die der Dienstherr teilweise aus rechtlichen Gründen nicht erbringen kann“.


Über diese Verknüpfung gelangen Sie zur Rede von Dr. Brunner in der 193. Sitzung des Deutschen Bundestags: https://dbtg.tv/cvid/7485312






















Impressionen von der Bundestagsdebatte

(Text: Bundeswehr/P.K. Bilder: Bundeswehr/Andreas Schindler/Sebastian Wilke/Sven Loik)

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49. Sitzung Vergabeausschuss

 

Köln. In seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 hat der Vergabeausschuss über 16 Anträge beraten. Unter Corona-gerechten Tagungsbedingungen fand die Sitzung in der Offizierheimgesellschaft Köln-Wahn statt.

Um die strengen Hygienebestimmungen und den Gesundheitsschutz der Teilnehmer zu gewährleisten, kam auch ein PPM-Messgerät zum Einsatz.


Von den behandelten Fällen wurden elf Anträge zur Annahme und vier Anträge zur Ablehnung empfohlen. Ein Antrag wurde nach mangelnder Mitwirkung des Antragstellers eingestellt. Dabei war die volle Bandbreite an Antragstellern – aktive und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten über Sprachmittler und Hinterbliebenen bis hin zu Zivilbeschäftigten der Bundeswehr – sehr weit.


Nach Entscheidung durch den Vorstand werden im Nachgang zur Sitzung Unterstützungsleistungen in einer Höhe von über 270.000 Euro ausgezahlt. Damit hat die Härtefallstiftung in diesem Jahr in Not geratene Menschen mit einer Gesamtsumme von deutlich über dem zur Verfügung stehenden Verbrauchsvermögen unterstützt.


Vorstand und Geschäftsstelle bedanken sich bei dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vergabeausschusses – Brigadegeneral Andreas Hoppe, Luftwaffentruppenkommando – für die Organisation und Bereitstellung unter Corona geeigneter Tagungsräumlichkeiten.






















Impressionen von der 49. Sitzung des Vergabeausschusses

(Bild/Text: Bundeswehr/P.K.)

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Generalinspekteur übernimmt Schirmherrschaft

 

Berlin. Am 26. Oktober 2020 hat der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, die Schirmherrschaft über die Deutsche Härtefallstiftung (DHS) übernommen. Stiftungsratsvorsitzende Sabine Bastek und Vorstandsvorsitzender Oberst a.D. Bernhard Gertz übergaben die Urkunde feierlich, aber in ungewöhnlichem Rahmen.


Kein Festakt, keine Gäste, keine Presse – anders als ursprünglich geplant, musste die Zeremonie zur Proklamation der Schirmherrschaft über die Härtefallstiftung in kleinstem Rahmen stattfinden. Mit dem absoluten Minimum an Anwesenden wurde dieses feierliche Ereignis besiegelt. Die Bedeutung der Schirmherrschaft wird dadurch aber natürlich nicht geschmälert.


„Wir halten es für wichtig, dass der ranghöchste Soldat die Schirmherrschaft übernimmt“, führte Gertz in seiner Ansprache aus. Für die Stiftung sei es wichtig, die Menschen zu erreichen. Zorn seinerseits würdigte das Engagement für durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigte Menschen: „Als die Härtefallstiftung mit diesem Anliegen an mich herantrat, war mein Herz sofort offen dafür.“


Der oberste Soldat der Bundeswehr unterstützt aus tiefer Überzeugung die Arbeit der Stiftung: „Ich bitte alle Vorgesetzten und Führungskräfte, die Härtefallstiftung in ihrem Verantwortungsbereich bekannt zu machen“, sagte er auf der Zeremonie. Es sei für ihn eine Selbstverständlichkeit, denjenigen den Rücken zu stärken, die sich für in Not geratene Bundeswehrangehörige und deren Familien einsetzen.


Waren es in den Anfängen der Stiftung Radarstrahlengeschädigte aus Bundeswehr und NVA, so ist die Bandbreite an Fällen heute groß. Im Schwerpunkt melden sich Einsatzgeschädigte oder deren Angehörige. „Die Zahl der einsatzbedingten psychischen Erkrankungen wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch zunehmen“, so Gertz.


Die Erwartungen an die Härtefallstiftung sind hoch: Wo Menschen am Leben scheitern, und diesen nicht auf Grundlage bestehender Gesetze und Regelungen geholfen werden kann, springt die Härtefallstiftung ein. Zur Bewältigung dieser verantwortungsvollen Aufgabe ist die Deutsche Härtefallstiftung mit ihrem neuen Schirmherrn nun noch besser als zuvor gerüstet.





















Impressionen von der Proklamationsveranstaltung

(Text: P.K. Fotos: Bundeswehr/Tom Twardy)

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48. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. Anfang September hat der Vergabeausschuss über 14 Anträge beraten und dem Vorstand finanzielle Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 186.000 € empfohlen. Von den insgesamt 14 behandelten Fällen wurden zehn Anträge zur Annahme und ein Antrag zur Ablehnung empfohlen. Drei Anträge scheiterten an den strengen Vorgaben des § 53 der Abgabenordnung. Nach Entscheidung durch den Vorstand hat die Härtefallstiftung in diesem Jahr in Not geratene Menschen bereits mit rund 1,4 Mio. Euro unterstützt.

 




















Impressionen aus der 48. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text/Fotos: P.K.)

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2. Ausgabe des Newsletters ist online!


Bonn. Die Geschäftsstelle hat die 2. Ausgabe des Newsletters herausgegeben und zum Download im Bereich Dokumente zur Verfügung gestellt.


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Studie zur pferdgestützten Therapie!


Der Einsatz von Tieren als Unterstützung in der Psychotherapie gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit und Bedeutung. Allerdings ist für viele Störungsbilder noch keine klinische Wirksamkeit nachgewiesen. Das BMVg/SanAkBw hat daher in einem Sonderforschungsauftrag die Evaluation von zusätzlich zur Standardtherapie durchgeführten pferdegestützten Therapien bei psychischen Einsatzfolgestörungen wie Depression, Angststörung, Posttraumatischen Belastungsstörung etc. beim Psychotraumazentrum beauftragt. Hierzu startet im Oktober 2020 eine entsprechende Studie.


Für Rückfragen steht Ihnen Herr ORR Dr. Köhler gerne unter der Telefonnummer 030 2841 1694

(Bw 90 8202 1694) zur Verfügung. Interessenbekundungen an der Studienteilnahme können formlos bei der E-Mailadresse PferdeTherapie@PTZBw.org erfolgen.

Härtefallstiftung unterstützt Einsatzversehrte


Bonn. Für die Arbeit mit Versehrten stellt die Deutsche Härtefallstiftung (DHS) dem Förderverein Warendorf (FUAV) 30.000 € zur Verfügung. Der Vorsitzende des Fördervereins, Oberstleutnant Stephan Wüsthoff, nahm im Juli die runde Spende vom Vorstandsvorsitzenden der Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, in Empfang.


Eine nachhaltige Hilfe in schwierigen Zeiten. Das Jahr 2020 war geprägt von „Absagen und Verschiebungen“. Wichtige Projekt standen in Folge von ausfallenden Spenden auf der Kippe. Ob Patientenmappen oder Therapiehilfen, der Verein kann nun seine wirkungsvolle Arbeit fortsetzen.


Der Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Standort Warendorf e.V. (FUAV) ist ein wichtiger Kooperationspartner der Deutschen Härtefallstiftung und unterstützt die Arbeit mit versehrten Soldatinnen und Soldaten am Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr und an der Sportschule der Bundeswehr.


Neben der Beschaffung behindertengerechter Sportgeräte, der Teilnahme an nationalen und internationalen Sportwettkämpfen sowie Austauschprogrammen, engagiert sich der Verein für mehr gesellschaftliche Teilhabe von einsatzversehrten Menschen und im Rahmen der Angehörigenbetreuung


Mehr Informationen über den FUAV und die Arbeit für versehrte Menschen erfahren Sie unter: https://fuav.de/




















 

v.l. Oberstleutnant Stephan Wüsthoff, Oberst a.D. Bernhard Gertz

(Text: P.K., Fotos: PIZ SKB)

(vlnr): ORR Kraft, Oberst a.D. Gertz, Oberstarzt Prof. Dr. Port, Generalarzt Dr. Mattiesen

47. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. In seiner Juli-Sitzung hat der Vergabeausschuss über 15 Anträge beraten und in 12 Fällen finanzielle Unterstützungsleistungen in Höhe von rd. 296.000 € empfohlen. Bei positiver Entscheidung des Vorstands hat die Härtefallstiftung damit im ersten Halbjahr 2020 bereits über 1,1 Mio € zur Abmilderung von finanziellen Notlagen aufgewendet.


Nach 2019 könnte es mit dem jährlich zur Verfügung stehenden Verbrauchsvermögen erneut knapp werden. Daher wird in den Gremien der Härtefallstiftung mittlerweile ernsthaft über eine Anhebung der Mittel diskutiert. Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages hatte dies bereits in seinem letzten Jahresbericht angeregt.


Mit dem Verteidigungspolitiker Dr. Karl-Heinz Brunner war prominenter Besuch zu Gast. In seiner Funktion als Stiftungsratsmitglied machte sich der SPD-Fraktionsvize ein persönliches Bild von der Arbeit des Vergabeausschusses. Sichtlich beeindruckt von der hohen Sachlichkeit der Beratungen konnte der Bundestagsabgeordnete die Rückreise antreten.


„Neben einem guten Überblick über die vielfältigen Problemlagen, nehme ich viele Ideen und Denkansätze zur weiteren Verbesserung der Nachsorge von einsatzgeschädigten Menschen mit nach Berlin“. Wie Brunner treffend feststellt, werde aus Foren wie dem Vergabeausschuss wichtige Impulse in den politischen Prozess eingespeist.

 




















Impressionen aus der 47. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K., Fotos: S.L.)

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Härtefallstiftung unterstützt Sorgenkinder


Bonn. Die Deutsche Härtefallstiftung (DHS) hat die „Aktion Sorgenkinder“ des Bundeswehrsozialwerks e.V. (BwSW) unterstützt. Für das rein spendenfinanzierte Projekt wurde ein Scheck in Höhe von 30.000 € durch den Vorstandsvorsitzenden Oberst a.D. Bernhard Gertz überreicht. Wirkungsvolle Hilfe in schwierigen Zeiten, zur Freude des Bundesvorsitzenden Oberst a.D. Peter Dormanns und Bundesgeschäftsführer Regierungsdirektor Norbert Bahl.


Das Bundeswehrsozialwerk ist ein bedeutender Kooperationspartner der Härtefallstiftung. Die "Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien des BwSW" ist rein spendenfinanziert und leistet seit viele Jahren wertvolle Arbeit. Körperlich und/oder geistig behinderte Kinder von Bundeswehrangehörigen nehmen an speziellen Freizeiten teil. Die Betreuung wird von professionellen Kräften sichergestellt, die Eltern können sich von ihrer oft aufopfernden Pflegearbeit erholen.


















v.l. RDir Bahl, Oberst a.D. Dormanns, Oberst a.D. Gertz, ORR Kraft

Foto BwSW / Text PK


Mehr zu den Sorgenkindern erfahren Sie unter: https://www.bundeswehr-sozialwerk.de/soziales-verein/aktion-sorgenkinder-in-bundeswehrfamilien-des-bwsw/

(vlnr): ORR Kraft, Oberst a.D. Gertz, Oberstarzt Prof. Dr. Port, Generalarzt Dr. Mattiesen

1. Ausgabe des Newsletters ist online!


Bonn.

Die Geschäftsstelle hat einen ersten Newsletter erstellt und wird diesen 3 x im Jahr aktualiseren. Darüber hinaus wird der Flyer nun auch in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Die Dateien werden künftig unter DOKUMENTE zu finden sein.

46. Sitzung Vergabeausschuss

 

Bonn. Der Vergabeausschuss hat über 13 Anträge beraten und dem Vorstand finanzielle Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 326.000 € empfohlen. Diese lagen im Einzelfall zwischen 10.000 € und 50.000 €.
Als neues Mitglied im Vergabeausschuss hat Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann erstmalig an einer Sitzung teilgenommen. Dr. Hoffmann hatte bereits im Februar die Nachfolge von Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen als Beauftragter PTBS angetreten.


Ranghoher Besuch aus dem BMVg war vertreten: Ministerialdirigentin Petra Müller, Unterabteilungsleiterin P III – Soziale Angelegenheiten – und Stiftungsratsmitglied, konnte sich ein Bild von den umfangreichen Beratungen des Vergabeausschusses machen.
Allen Widrigkeiten bei der Sitzungsvorbereitung und Durchführung zum Trotz, hat die Härtefallstiftung auch in Zeiten von Corona ihre Arbeitsfähigkeit bewiesen.

 

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Impressionen aus der 46. Sitzung des Vergabeausschusses

(Text: P.K., Fotos: S.L.)

44. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. In seiner ersten Sitzung 2020 hat der Vergabeausschuss der Deutschen Härtefallstiftung (DHS) über 13 Anträge beraten und dem Vorstand finanzielle Unterstützungsleistungen in 11 Fällen mit einer Gesamthöhe von 150.926,37 € empfohlen.


(vlnr): ORR Kraft, Oberst a.D. Gertz, Oberstarzt Prof. Dr. Port, Generalarzt Dr. Mattiesen

Im Rahmen der Sitzung wurde Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen nach langjähriger Mitgliedschaft im Vergabeausschuss verabschiedet.

Der Vorstandsvorsitzende, Oberst a.D. Bernhard Gertz und der Vorsitzende des Vergabeausschusses, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, lobten Mattiesens vielfältiges Engagement für einsatzgeschädigte Menschen und für die Härtefallstiftung.


Mattiesens Arbeit wird von Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, dem neuen Beauftragten PTBS im BMVg, fortgeführt.

Wehrbeauftragter: Schnelle Hilfe durch die Härtefallstiftung


Der Wehrbeauftragte des Bundestages Hans-Peter Bartels übergab am 28. Januar 2020 seinen Jahresbericht 2019 an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Quelle: DBT/Melde

Berlin. In seinem Jahresbericht 2019 nimmt der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages die Arbeit der Deutsche Härtefallstiftung in den Fokus. Die Zahl der einsatzbedingt psychisch erkrankten Soldatinnen und Soldaten ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen und befindet sich auf einem hohen Niveau – ein weiterer Anstieg sei zu erwarten. Bei der Lösung der immer komplexer werdenden Einzelfälle ist die Härtefallstiftung ein wichtiger Baustein und kann dort helfen, wo der Dienstherr an seine Grenzen gelangt:


„In besonders gelagerten Problemfällen kann auch die Deutsche Härtefallstiftung schnell Abhilfe schaffen. Sie übernimmt Aufgaben und Leistungen, die der Dienstherr teilweise aus rechtlichen Gründen nicht erbringen kann. Seit dem Jahr 2017 erhält die Stiftung hierfür jährlich Haushaltsmittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Angesichts der immer komplexer werdenden Einzelfälle sollte eine Erhöhung der jährlichen Zuwendungen erwogen werden.“


Auszug aus dem Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages 2019 vom 28.01.2020 (DBT Drucksache 19/16500), S. 92.


Hier gelangen Sie zum Jahresbericht

Jahresergebnis 2019: Ein voller Erfolg

 

Nahtlos knüpft die Deutsche Härtefallstiftung (DHS) an ihre Erfolge der Vorjahre an. Auch in 2019 konnte zahlreichen Menschen in besonderen Notlagen geholfen werden. Darüber hinaus wurden wichtige Projekte unterstützt und weitere Kooperationspartnerschaften geschlossen.

Als zentrales Gremium der Härtefallstiftung hat der Vergabeausschuss im vergangenen Jahr 82 Empfehlungen zur Entscheidung vorbereitet. In insgesamt 61 Antragsverfahren hat der Vorstand Unterstützungsleistungen in einer Höhe von 1.832.121,22 EURO zugestimmt. Dieses eindrucksvolle Jahresergebnis war nur unter Rückgriff auf überschüssiges Verbrauchsvermögen aus den Vorjahren möglich.

Der Deutschen Härtefallstiftung stehen jährlich 1.500.000 EURO aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung.Seit Bestehen der Stiftung im Jahr 2012 beläuft sich damit die Gesamtzahl der positiv beschiedenen Fälle auf 402 und einer Gesamtsumme in Höhe von 8.473.524,62 EURO. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Experten einen weiteren Anstieg von PTBS-Fällen erwarten, muss über eine Erhöhung des Verbrauchsvermögens nachgedacht werden.

Trotz komplexer Sachverhalte konnte die durchschnittliche Bearbeitungsdauer der Anträge weiter gesenkt werden. Lag diese in 2018 noch zwischen fünf und neun Monaten, dauert es derzeit rund drei Monate, bis ein Antrag abgeschlossen und Unterstützungsleistungen ausgezahlt werden. In einigen aktuellen Fällen wurde die Bearbeitung sogar in weniger als vier Wochen abgeschlossen.

Die weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades der DHS innerhalb und außerhalb der Bundeswehr ist von besonderer Bedeutung. Daher sind Veranstaltungen wie der „Tag der Standorte“ oder der Tag der offenen Tür im BMVg Pflichttermine. Vorstand und Geschäftsstelle zeigen verstärkt Präsenz in der Fläche – etwa bei der Spießtagung des Generalinspekteurs oder dem Benefizkonzert der Panzergrenadierbrigade 41. Im Rahmen der Ausbildungsunterstützung wird regelmäßig in verschiedenen Formaten referiert.

Wichtige Kooperationen konnten in 2019 vereinbart werden. Mit der Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS) und dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (SHW) hat die Härtefallstiftung zwei weitere starke Partner an ihrer Seite. Die bisherige gute Zusammenarbeit der Institutionen wird damit auf eine neue Ebene gehoben. Hierdurch soll die Arbeit für in Not geratene Menschen und ihren Familien noch effektiver werden.

Auch die Förderung hoffnungsvoller Initiativen ist ein Ausdruck des vielfältigen Engagements der Härtefallstiftung. Neben der aktiven Mitarbeit im Netzwerk der Hilfe, wurden Projekte wie das Betreuungsseminar „Trauma – wenn Kinder mitleiden“ oder das Informations- und Beratungsseminar für Hinterbliebene von Radarstrahlengeschädigten unterstützt.

Nachhaltige Fürsorge ist nur mit einem ganzheitlichen Ansatz auf verschiedenen Ebenen möglich. Getreu ihrem Motto „Wir helfen Menschen“ werden von der Deutschen Härtefallstiftung auch in 2020 Maßstäbe gesetzt, wenn es darum geht Menschen schnell, unbürokratisch und vorurteilslos zu helfen.

43. Sitzung Vergabeausschuss

 

Berlin. 

Es war fast schon eine vorweihnachtliche Zusammenkunft, Anfang Dezember im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags: Bei seiner letzten Sitzung in 2019 beriet der Vergabeausschuss in einer zweitägigen Sitzung über 21 Fälle. In 16 davon wurden finanzielle Unterstützungsleistungen in einer Gesamthöhe von 457.500 € empfohlen. Bei positiver Entscheidung des Vorstands wird das jährlich zur Verfügung stehende Verbrauchsvermögen damit deutlich überschritten.

 

Seit 2017 verfügt die Deutsche Härtefallstiftung zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen über ein jährliches Verbrauchsvermögen in Höhe von 1,5 Millionen €. Hierfür hatten sich die im Stiftungsrat vertretenen Parlamentarier fraktionsübergreifend eingesetzt. Die Mittel werden komplett aus dem Bundeshaushalt – Einzelplan 14 BMVg – zur Verfügung gestellt und satzungsgemäß zur Abmilderung von persönlichen und wirtschaftlichen Härten eingesetzt.

 

Bereits im Jahr 2018 war ein Anstieg der Anträge von einsatzgeschädigten aktiven und ehemaligen Bundeswehrangehörigen, einhergehend mit einem Anstieg der jeweiligen Unterstützungsbedarfe zu beobachten. Dieser Trend hat sich in den vergangenen Monaten deutlich bestätigt. Erstmalig wurde eine psychische Einsatzschädigung mit Bezug zur Mission in Mali behandelt. Über den Umgang mit den steigenden Zahlen und Reaktionsbedarf wird derzeit in den Gremien der Härtefallstiftung beraten.

 

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Impressionen aus der 43. Sitzung des Vergabeausschusses



Besonders hilfreich war in diesem Zusammenhang der Austausch mit dem Leiter des Psychotraumazentrums der Bundeswehr, Oberstarzt PD Dr. Peter Zimmermann. Im Rahmen der Sitzung referierte der Experte über aktuelle Entwicklungen in der Psychotraumaversorgung und mögliche Implikationen für die Stiftungsarbeit. Zimmermanns deutliche Botschaft: Die Psychotraumaversorgung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – Nicht zuletzt wegen der steigenden Fallzahlen sei die Etablierung weiterer innovativer und militärspezifischer Ansätze eine Notwendigkeit.

 

Hier leistet die Härtefallstiftung eine wichtige Vorarbeit; etwa wenn es um die Unterstützung von Rehabilitationsmaßnahmen wie tiergestützte Therapien, Angehörigenseminare oder Fachpublikationen geht. Neben finanziellen Hilfen im Einzelfall versucht die Härtefallstiftung alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um geschädigte Menschen schnell zurück ins Leben zu holen und den Familien ein Stück Würde zurückzugeben.

 

Die Sitzung in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestags wurde von Stiftungsratsmitglied MdB Mattias Höhn genutzt, um sich ein Bild von der Arbeit des Vergabeausschusses zu machen. Als oberstes Gremium der Deutschen Härtefallstiftung legt der Stiftungsrat u.a. die Vergaberichtlinien fest und beaufsichtigt die Arbeit des Vorstandes. Stiftungsrat, Vorstand und Vergabeausschuss arbeiten Hand in Hand, wenn es darum geht, durch den Dienst geschädigten Menschen schnell, unbürokratisch und vorurteilslos zu helfen.


(Text: P.K., Fotos: S.L.)


Nachtrag 11.12.2019; Redebeitrag MdB Höhn zu dem Tagesordnungspunkt Drucksache 19/15736, Antrag der Fraktion der AfD; Opferbereitschaft deutscher Soldaten anerkennen - Einführung eines Verwundetenabzeichens in der Deutschen Bundeswehr (Link: https://dbtg.tv/cvid/7406690)



Netzwerktreffen:

Gemeinsam für Einsatzversehrte


Fulda. Auf einer weiteren Sitzung hat die Arbeitsgruppe 3 im Netzwerk der Hilfe über Unterstützungsmöglichkeiten für einsatzgeschädigte Bundeswehrangehörige und ihrer Familien beraten. Im Fokus standen die Invictus Games 2020/2022 sowie das Gemeinschaftsprojekt Kinder- und Jugendfreizeit. Wenn es um die Hilfe für Menschen in besonderen Notlagen geht, ist die Deutsche Härtefallstiftung selbstverständlich mit dabei.


Nach erfolgreicher Durchführung der Kinder- und Jugendfreizeit „Trauma - wenn Kinder mitleiden“ im vergangen September ist es erklärter Wille der Netzwerkpartner, dieses Gemeinschaftsangebot auch im Jahr 2020 fortzuführen. Derzeit werden Finanzierungsmöglichkeiten geprüft, um das Format nachhaltig auf solide Füße zu stellen. Zum Erfolg der Veranstaltung hat die Deutsche Härtefallstiftung maßgeblich beigetragen.


Ein Schwerpunkt des künftigen Engagements der AG 3 wird auf der Unterstützung der Invictus Games liegen. Die paralympischen Wettkämpfe für Einsatzversehrte werden im kommenden Jahr im niederländischen Den Haag ausgetragen. Der Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten (FUAV), ein wichtiger Kooperationspartner der Deutschen Härtefallstiftung, wird eigens hierfür mehrere Busse organisieren und so Bundeswehrangehörigen einen kostenlosen Besuch zu ermöglichen. Erklärter Wille des BMVg ist es, die Spiele im Jahr 2022 nach Deutschland zu holen.



Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Leiter der Arbeitsgruppe, Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen, von den Mitgliedern feierlich verabschiedet.

Mattiesen ist seit dem 1. Juni 2015 der Beauftragte des Bundesministeriums der Verteidigung für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte und wird zum 1. Februar 2020 an die Sanitätsakademie der Bundeswehr wechseln.

Mit Generalarzt Mattiesen wird die AG 3 einen starken Mitstreiter, der deutliche Akzente für die Interessen der Einsatzversehrten gesetzt hat, verlieren.

 

Spendenübergabe an Rollitennis e.V.


Vettelschoß.
Im Rahmen der diesjährigen Jahresabschlussinformationsveranstaltung des Rollitennis e.V. konnte auch die Deutsche Härtefallstiftung mit einer Spende dazu beitragen, dass der gemeinnützige Verein entsprechende Mittel für die erforderichen Fördermaßnahmen zur Verfügung hat.  Das sehr engagierte Team um Jürgen Kugler setzt die Gelder u.a. für das erforderliche Trainingsmaterial, die Platzmiete, Ersatzteile und Reparaturen an den Rollstühlen sowie Trainerkosten ein. Auch für den Transport der Sportrollstühle zu Turnieren und Veranstaltungen wird immer ein größeres Fahrzeug benötigt, das extra angemietet werden muss.

(Foto: Miachaela Soost)


Sie finden hier weitere Informationen über Rollitennis e.V..

(externer Link öffnet in neuem Fenster)

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14. Spießtagung des Generalinspekteurs


Hannover.

Generalinspekteur Eberhard Zorn hat den offenen Dialog mit den Kompaniefeldwebeln geführt. Schwerpunktmäßig ging es um die Standortbestimmung und Zielausrichtung des Unteroffiziers. Aber auch Hilfsmöglichkeiten bei besonderen Notlagen wurden thematisiert.



Bei dem Treffen an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr durften das Soldatenhilfswerk und die Deutsche Härtefallstiftung natürlich nicht fehlen.

Rund 170 Spieße verfolgten die Ausführungen von Oberst a.D. Bernhard Gertz. Der Vorstandsvorsitzende der Härtefallstiftung referierte über Entstehungsgeschichte, Unterstützungsleistungen und die aktuelle Bilanz der Stiftung. „Wir helfen direkt“, stellte Gertz klar. „Unsere Leistungen kommen ungeschmälert bei den Betroffenen an.“ In anschließenden Vertiefungsgesprächen stand das Team der Geschäftsstelle Rede und Antwort. Die Resonanz war groß und das Spektrum der Fragen vielseitig. Unmittelbar nach der Tagung sind erste Anträge über die Spieße eingegangen.

Für die Härtefallstiftung sind die Kompaniefeldwebel ein wichtiger Multiplikator. Der Spieß ist nicht nur elementar für die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte. Der Spieß ist zentraler Ansprechpartner, wenn es um die sozialen Belange der Truppe geht – der Ort, an dem Probleme als erstes auflaufen. Aus diesem Grund wird die Härtefallstiftung ab 2020 auch im Verwendungslehrgang Kompaniefeldwebel der Streitkräfte Präsenz zeigen.


(Fotos: Bundeswehr / Kai-Axel Döpke)

Radarstrahlen: Seminar für Hinterbliebene von Geschädigten


Berlin. Gemeinsam mit der Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS) und der Beauftragten für Hinterbliebene im BMVg hat die Deutsche Härtefallstiftung ein Seminar für Hinterbliebene von Radarstrahlengeschädigten durchgeführt. In einer spannenden Woche setzten sich Betroffene vertieft mit Experten aus verschiedenen Bereichen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr über Themen und Fragen auseinander, die die Angehörigen bewegen.


Die Leidensgeschichte der Radarstrahlengeschädigten und ihrer Angehörigen ist eines der weniger ruhmreichen Kapitel der deutschen Streitkräfte. Bis in die 1980er-Jahre wurden Angehörige der Bundeswehr und der ehemaligen NVA nicht über ionisierende Strahlung aufgeklärt und erlitten durch ihren Dienst teilweise schwerste Gesundheitsschädigungen. In vielen Fällen konnte der Zusammenhang zwischen Dienst und späterer Erkrankung aber nicht bewiesen werden. Entschädigungsverfahren waren oft langwierig oder wurde nicht abgeschlossen.


Viele Fragen der Hinterbliebenen sind bis heute offen. Für die Härtefallstiftung Grund genug, sich des Themas anzunehmen – schließlich war die Radarstrahlenproblematik ausschlaggebend für die Gründung der Stiftung im Jahr 2012. Vor diesem Hintergrund war die Unterstützung des Seminars für die Härtefallstiftung eine Selbstverständlichkeit. Das Team der Härtefallstiftung hat dieses wichtige Projekt von der Idee bis hin zur Umsetzung begleitet und stand den Teilnehmern als Ansprechpartner zur Seite.


Arbeitsschutz, medizinische Aspekte und Unterstützungsmöglichkeiten für Hinterbliebene bildeten den thematischen Rahmen des Informations- und Beratungsseminars. Auf dem Programm standen u.a. ein Besuch des ehemaligen Flugplatzes Gatow – bei dem Gerätschaften und technische Details erläutert wurden, verschiedene Fachvorträge von Experten oder einer gemeinsamen Andacht am Ehrenmal der Bundeswehr.


Für die Teilnehmer war die gemeinsame Woche sehr bewegend – drängende Fragen konnten geklärt und persönliche Sorgen genommen werden. Als Zeichen der besonderen Wertschätzung war das Seminar für die Hinterbliebenen eine wichtige Geste, die bei den Teilnehmerinnen hoffentlich dazu beitragen konnte, etwas mehr inneren Frieden zu finden.

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Ein Abschied der bewegt:


Dienstzeitende von Stabshauptmann Roeder


Bonn. Zum 1. Oktober 2019 wurde Stabshauptmann Roeder nach 7 Jahren bei der Deutschen Härtefallstiftung und insgesamt 38 Dienstjahren bei der Bundeswehr in den Ruhestand versetzt. Als Mann der ersten Stunde und maßgebliche Stütze der Arbeit in der Geschäftsstelle ein herber Verlust für die Härtefallstiftung.



Viele Kameraden und Weggefährten waren zur DZE-Party am 30. September 2019 in der OHG Köln-Wahn angetreten. Der Vorstandsvorsitzende der Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, würdigte die vorbildlichen Leistungen von Roeder beim Aufbau der Stiftung. „Hagen Roeder war stets ein wichtiger Berater, guter Kamerad und die tragende Säule der Härtefallstiftung – sein Engagement hat das Bild und die gesamte Arbeit der Stiftung geprägt. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz würde die Stiftung in der heutigen Form nicht existieren“, so Gertz.


Roeder ist im Sanitätsdienst groß geworden. Namhafte Stationen waren u.a. das Luftwaffenführungskommando, die Stammdienststelle der Luftwaffe und BMVg Fü S I 1 bzw. FüSK II 1.


Seit Gründung der Härtefallstiftung in 2012 war Roeder dann in der Geschäftsstelle als Querschnittsbeauftragter tätig. Seine Nachfolge ist sichergestellt: Hauptmann Sven Loik hat bereits vor einiger Zeit seinen Dienst angetreten.


Wir danken Hagen Roeder für seine erfolgreiche langjährige Tätigkeit für die Deutsche Härtefallstiftung und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.


Deutsche Härtefallstiftung unterstützt Kinder- und Jugendfreizeit


„Trauma - wenn Kinder mitleiden“, unter diesem Thema stand auch in diesem Jahr ein einwöchiges Projekt der AG 3 des Netzwerkes der Hilfe. Insgesamt sechs Familien von im Dienst traumatisierten Soldaten nahmen daran vom 1. bis 6. September 2019 in Berlin-Schwanenwerder teil.

Nachdem der erste Pilotdurchgang im Jahr 2018 auf durchweg positive Resonanz gestoßen war, hatten sich die Mitglieder der AG 3 des Netzwerks der Hilfe darauf verständigt, auch in diesem Jahr die Finanzierung der Kinder- und Jugendfreizeit zu übernehmen und damit eine konkrete Maßnahme speziell für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern anzubieten.

Bei nahezu perfekten äußeren Rahmenbedingungen in und um die Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder erwartete die Familien, die aus ganz Deutschland nach Berlin angereist waren, ein vielseitiges Programm.


Unter der Gesamtleitung von Herrn Militärdekan Christian Fischer hat ein insgesamt zwölfköpfiges Betreuerteam ein vielfältiges Angebot für Familien gestaltet.


Turmbau
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Kistenklettern
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Gruppenbild
Floßfahrt
Ablauf

Im Fokus standen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Belastungen. Ihnen wurden unter fachkundiger Leitung u.a. Stabilisierungs- und Stärkungsübungen angeboten, die durch altersgerechte spielerische Angebote aufgelockert waren.

Parallel dazu haben die Eltern, ebenfalls unter fachkundiger Leitung, u.a. die Themen PTBS Symptome und deren mögliche Folgen für Kinder, konkrete Problemstellungen in den Familien und Umgangsmöglichkeiten damit, sowie persönliche Ressourcen und deren Nutzung/Stärkung erarbeitet. Schwerpunkt für die Wahrnehmung der familiären Situation bildete dabei die Perspektive der Kinder. Konkrete Angebote zur individuellen Krisenbewältigung wurden vorgestellt und ergänzend weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Neben den inhaltlich aber auch emotional sehr fordernden Themenblöcken rundeten verschiedene gemeinsame Familienerlebnisse das vielfältige Angebot ab.

Bei schönstem - aber nicht windstillem - Wetter galt es beispielsweise, einen selbstzubauenden Getränkekistenstapel zu erklimmen. Eine Floßfahrt auf der Havel/ dem Wannsee mit zwei großen Flößen, auf denen abends noch fleißig gegrillt wurde, bildete dann einen schönen Abschluss einer für alle Teilnehmenden sehr anstrengenden Woche. 

Die Rückmeldung der Teilnehmenden war auch in diesem Jahr wieder sehr positiv; eine Fortsetzung des Angebots wurde erbeten.

 

Alle Teilnehmenden, seien es die Familien aber auch die Betreuer, danken den Mitgliedern der AG 3 im Netzwerk der Hilfe für das Ermöglichen dieser Maßnahme. Über eine Fortführung dieses nun zweimal durchgeführten Projekts im Jahr 2020 und darüber hinaus werden die Mitglieder der AG 3 im November 2019 entscheiden.

 

(Autor: Bundeswehr/ v. Bredow)


   

       weitere Informationen zum Netzwerk der Hilfe

42. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. In seiner September-Sitzung hat der Vergabeausschuss der Deutschen Härtefallstiftung (DHS) über 14 Anträge beraten und dem Vorstand finanzielle Unterstützungsleistungen in der Gesamthöhe von bis zu 283.000 € empfohlen. Dabei lagen die Empfehlungen in 11 Einzelfällen zwischen 4.000 und 58.000 €. Bei positiver Entscheidung des Vorstands würde die Marke von 8.000.000 € an finanziellen Unterstützungsleistungen überschritten werden.


Angesichts des nahenden Ruhestands wurde im Rahmen der Sitzung Stabshauptmann Hagen Roeder verabschiedet. Der Vorsitzende, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, dankte Hagen Roeder im Namen des Vergabeausschusses für sein herausragendes Engagement seit Gründung der Stiftung im Jahr 2012. Nicht nur dem Vergabeausschuss, sondern auch der Geschäftsstelle wird mit der anstehenden Pensionierung von Roeder eine wichtige Stütze verloren gehen.


Bereits vor geraumer Zeit hatten sich weitere personelle Veränderungen angekündigt: Der Stiftungsrat hat Katja Gersemann (Deutscher Bundeswehrverband) und Dieter Klotz (BAPersBw – Sozialdienst der Bundeswehr) als Vergabeausschussmitglieder berufen. Damit erhält der Ausschuss zusätzliche Expertise und ist für sein Engagement für in Not geratene Menschen bestens aufgestellt.


Text: P.K.

Interview mit Kompass


Der Vorsitzende des Vorstands, Herr Oberst a.D. Bernhard Gertz hat in einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift Kompass (Katholische Militärseelsorge) über die Arbeit der Stiftung berichtet.



Link zum Titelthema in der Zeitschrift kompass, 09/2019 (PDF öffnet in einem extra Fenster)

Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2019


Berlin. Der Infostand der Deutschen Härtefallstiftung beim Tag der offenen Tür im BMVg ist mittlerweile eine gute Tradition. Jedes Jahr erhalten Bürger die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Bundeswehr, des Bendlerblocks und auch der Härtefallstiftung zu schauen. Auch in diesem Jahr folgten tausende Menschen der Einladung zum Staatsbesuch.


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