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14. Spießtagung des Generalinspekteurs


Hannover.

Generalinspekteur Eberhard Zorn hat den offenen Dialog mit den Kompaniefeldwebeln geführt. Schwerpunktmäßig ging es um die Standortbestimmung und Zielausrichtung des Unteroffiziers. Aber auch Hilfsmöglichkeiten bei besonderen Notlagen wurden thematisiert.



Bei dem Treffen an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr durften das Soldatenhilfswerk und die Deutsche Härtefallstiftung natürlich nicht fehlen.

Rund 170 Spieße verfolgten die Ausführungen von Oberst a.D. Bernhard Gertz. Der Vorstandsvorsitzende der Härtefallstiftung referierte über Entstehungsgeschichte, Unterstützungsleistungen und die aktuelle Bilanz der Stiftung. „Wir helfen direkt“, stellte Gertz klar. „Unsere Leistungen kommen ungeschmälert bei den Betroffenen an.“ In anschließenden Vertiefungsgesprächen stand das Team der Geschäftsstelle Rede und Antwort. Die Resonanz war groß und das Spektrum der Fragen vielseitig. Unmittelbar nach der Tagung sind erste Anträge über die Spieße eingegangen.

Für die Härtefallstiftung sind die Kompaniefeldwebel ein wichtiger Multiplikator. Der Spieß ist nicht nur elementar für die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte. Der Spieß ist zentraler Ansprechpartner, wenn es um die sozialen Belange der Truppe geht – der Ort, an dem Probleme als erstes auflaufen. Aus diesem Grund wird die Härtefallstiftung ab 2020 auch im Verwendungslehrgang Kompaniefeldwebel der Streitkräfte Präsenz zeigen.


(Fotos: Bundeswehr / Kai-Axel Döpke)

Radarstrahlen: Seminar für Hinterbliebene von Geschädigten


Berlin. Gemeinsam mit der Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS) und der Beauftragten für Hinterbliebene im BMVg hat die Deutsche Härtefallstiftung ein Seminar für Hinterbliebene von Radarstrahlengeschädigten durchgeführt. In einer spannenden Woche setzten sich Betroffene vertieft mit Experten aus verschiedenen Bereichen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr über Themen und Fragen auseinander, die die Angehörigen bewegen.


Die Leidensgeschichte der Radarstrahlengeschädigten und ihrer Angehörigen ist eines der weniger ruhmreichen Kapitel der deutschen Streitkräfte. Bis in die 1980er-Jahre wurden Angehörige der Bundeswehr und der ehemaligen NVA nicht über ionisierende Strahlung aufgeklärt und erlitten durch ihren Dienst teilweise schwerste Gesundheitsschädigungen. In vielen Fällen konnte der Zusammenhang zwischen Dienst und späterer Erkrankung aber nicht bewiesen werden. Entschädigungsverfahren waren oft langwierig oder wurde nicht abgeschlossen.


Viele Fragen der Hinterbliebenen sind bis heute offen. Für die Härtefallstiftung Grund genug, sich des Themas anzunehmen – schließlich war die Radarstrahlenproblematik ausschlaggebend für die Gründung der Stiftung im Jahr 2012. Vor diesem Hintergrund war die Unterstützung des Seminars für die Härtefallstiftung eine Selbstverständlichkeit. Das Team der Härtefallstiftung hat dieses wichtige Projekt von der Idee bis hin zur Umsetzung begleitet und stand den Teilnehmern als Ansprechpartner zur Seite.


Arbeitsschutz, medizinische Aspekte und Unterstützungsmöglichkeiten für Hinterbliebene bildeten den thematischen Rahmen des Informations- und Beratungsseminars. Auf dem Programm standen u.a. ein Besuch des ehemaligen Flugplatzes Gatow – bei dem Gerätschaften und technische Details erläutert wurden, verschiedene Fachvorträge von Experten oder einer gemeinsamen Andacht am Ehrenmal der Bundeswehr.


Für die Teilnehmer war die gemeinsame Woche sehr bewegend – drängende Fragen konnten geklärt und persönliche Sorgen genommen werden. Als Zeichen der besonderen Wertschätzung war das Seminar für die Hinterbliebenen eine wichtige Geste, die bei den Teilnehmerinnen hoffentlich dazu beitragen konnte, etwas mehr inneren Frieden zu finden.

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Kooperationsvereinbarung zwischen Soldatenhilfswerk und Härtefallstiftung


Bonn. Am 21. Oktober 2019 haben der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, die engere Zusammenarbeit zwischen dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (SHW) und der Deutschen Härtefallstiftung mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt.


Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung hob General Zorn die Bedeutung gemeinsamer Aktivitäten hervor, um in Not geratenen Menschen noch schneller und unbürokratischer zu helfen. Beide Organisationen blicken auf eine langjährige, gute Zusammenarbeit zurück.


So wurde 2012 die Härtefallstiftung unter der Trägerschaft des Soldatenhilfswerks gegründet. Die Arbeit für die Menschen in der Bundeswehr sowie deren Angehörige und Hinterbliebene soll nun noch effizienter gestaltet werden.


Bernhard Gertz hob die besondere Stellung beider Organisationen hervor und betonte die Bedeutung der engeren Kooperation für die Erfüllung des jeweiligen Stiftungszwecks: „Wir wollen unsere hervorragenden Beziehungen mit der Kooperationsvereinbarung unterstreichen – Wir werden die gemeinsame Arbeit für alle durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigten Menschen und deren Familien weiter verbessern.“

Ein Abschied der bewegt:


Dienstzeitende von Stabshauptmann Roeder


Bonn. Zum 1. Oktober 2019 wurde Stabshauptmann Roeder nach 7 Jahren bei der Deutschen Härtefallstiftung und insgesamt 38 Dienstjahren bei der Bundeswehr in den Ruhestand versetzt. Als Mann der ersten Stunde und maßgebliche Stütze der Arbeit in der Geschäftsstelle ein herber Verlust für die Härtefallstiftung.



Viele Kameraden und Weggefährten waren zur DZE-Party am 30. September 2019 in der OHG Köln-Wahn angetreten. Der Vorstandsvorsitzende der Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, würdigte die vorbildlichen Leistungen von Roeder beim Aufbau der Stiftung. „Hagen Roeder war stets ein wichtiger Berater, guter Kamerad und die tragende Säule der Härtefallstiftung – sein Engagement hat das Bild und die gesamte Arbeit der Stiftung geprägt. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz würde die Stiftung in der heutigen Form nicht existieren“, so Gertz.


Roeder ist im Sanitätsdienst groß geworden. Namhafte Stationen waren u.a. das Luftwaffenführungskommando, die Stammdienststelle der Luftwaffe und BMVg Fü S I 1 bzw. FüSK II 1.


Seit Gründung der Härtefallstiftung in 2012 war Roeder dann in der Geschäftsstelle als Querschnittsbeauftragter tätig. Seine Nachfolge ist sichergestellt: Hauptmann Sven Loik hat bereits vor einiger Zeit seinen Dienst angetreten.


Wir danken Hagen Roeder für seine erfolgreiche langjährige Tätigkeit für die Deutsche Härtefallstiftung und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.


Deutsche Härtefallstiftung unterstützt Kinder- und Jugendfreizeit


„Trauma - wenn Kinder mitleiden“, unter diesem Thema stand auch in diesem Jahr ein einwöchiges Projekt der AG 3 des Netzwerkes der Hilfe. Insgesamt sechs Familien von im Dienst traumatisierten Soldaten nahmen daran vom 1. bis 6. September 2019 in Berlin-Schwanenwerder teil.

Nachdem der erste Pilotdurchgang im Jahr 2018 auf durchweg positive Resonanz gestoßen war, hatten sich die Mitglieder der AG 3 des Netzwerks der Hilfe darauf verständigt, auch in diesem Jahr die Finanzierung der Kinder- und Jugendfreizeit zu übernehmen und damit eine konkrete Maßnahme speziell für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern anzubieten.

Bei nahezu perfekten äußeren Rahmenbedingungen in und um die Evangelische Bildungsstätte auf Schwanenwerder erwartete die Familien, die aus ganz Deutschland nach Berlin angereist waren, ein vielseitiges Programm.


Unter der Gesamtleitung von Herrn Militärdekan Christian Fischer hat ein insgesamt zwölfköpfiges Betreuerteam ein vielfältiges Angebot für Familien gestaltet.


Turmbau
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Kistenklettern
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Floßfahrt
Ablauf

Im Fokus standen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Belastungen. Ihnen wurden unter fachkundiger Leitung u.a. Stabilisierungs- und Stärkungsübungen angeboten, die durch altersgerechte spielerische Angebote aufgelockert waren.

Parallel dazu haben die Eltern, ebenfalls unter fachkundiger Leitung, u.a. die Themen PTBS Symptome und deren mögliche Folgen für Kinder, konkrete Problemstellungen in den Familien und Umgangsmöglichkeiten damit, sowie persönliche Ressourcen und deren Nutzung/Stärkung erarbeitet. Schwerpunkt für die Wahrnehmung der familiären Situation bildete dabei die Perspektive der Kinder. Konkrete Angebote zur individuellen Krisenbewältigung wurden vorgestellt und ergänzend weitere Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Neben den inhaltlich aber auch emotional sehr fordernden Themenblöcken rundeten verschiedene gemeinsame Familienerlebnisse das vielfältige Angebot ab.

Bei schönstem - aber nicht windstillem - Wetter galt es beispielsweise, einen selbstzubauenden Getränkekistenstapel zu erklimmen. Eine Floßfahrt auf der Havel/ dem Wannsee mit zwei großen Flößen, auf denen abends noch fleißig gegrillt wurde, bildete dann einen schönen Abschluss einer für alle Teilnehmenden sehr anstrengenden Woche. 

Die Rückmeldung der Teilnehmenden war auch in diesem Jahr wieder sehr positiv; eine Fortsetzung des Angebots wurde erbeten.

 

Alle Teilnehmenden, seien es die Familien aber auch die Betreuer, danken den Mitgliedern der AG 3 im Netzwerk der Hilfe für das Ermöglichen dieser Maßnahme. Über eine Fortführung dieses nun zweimal durchgeführten Projekts im Jahr 2020 und darüber hinaus werden die Mitglieder der AG 3 im November 2019 entscheiden.

 

(Autor: Bundeswehr/ v. Bredow)


   

       weitere Informationen zum Netzwerk der Hilfe

42. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. In seiner September-Sitzung hat der Vergabeausschuss der Deutschen Härtefallstiftung (DHS) über 14 Anträge beraten und dem Vorstand finanzielle Unterstützungsleistungen in der Gesamthöhe von bis zu 283.000 € empfohlen. Dabei lagen die Empfehlungen in 11 Einzelfällen zwischen 4.000 und 58.000 €. Bei positiver Entscheidung des Vorstands würde die Marke von 8.000.000 € an finanziellen Unterstützungsleistungen überschritten werden.


Angesichts des nahenden Ruhestands wurde im Rahmen der Sitzung Stabshauptmann Hagen Roeder verabschiedet. Der Vorsitzende, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, dankte Hagen Roeder im Namen des Vergabeausschusses für sein herausragendes Engagement seit Gründung der Stiftung im Jahr 2012. Nicht nur dem Vergabeausschuss, sondern auch der Geschäftsstelle wird mit der anstehenden Pensionierung von Roeder eine wichtige Stütze verloren gehen.


Bereits vor geraumer Zeit hatten sich weitere personelle Veränderungen angekündigt: Der Stiftungsrat hat Katja Gersemann (Deutscher Bundeswehrverband) und Dieter Klotz (BAPersBw – Sozialdienst der Bundeswehr) als Vergabeausschussmitglieder berufen. Damit erhält der Ausschuss zusätzliche Expertise und ist für sein Engagement für in Not geratene Menschen bestens aufgestellt.


Text: P.K.

Interview mit Kompass


Der Vorsitzende des Vorstands, Herr Oberst a.D. Bernhard Gertz hat in einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift Kompass (Katholische Militärseelsorge) über die Arbeit der Stiftung berichtet.



Link zum Titelthema in der Zeitschrift kompass, 09/2019 (PDF öffnet in einem extra Fenster)

Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2019


Berlin. Der Infostand der Deutschen Härtefallstiftung beim Tag der offenen Tür im BMVg ist mittlerweile eine gute Tradition. Jedes Jahr erhalten Bürger die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Bundeswehr, des Bendlerblocks und auch der Härtefallstiftung zu schauen. Auch in diesem Jahr folgten tausende Menschen der Einladung zum Staatsbesuch.


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Der Andrang am Stand der Härtefallstiftung war zur Freude der zahlreichen Helfer groß. Neben dem Personal der Bonner Geschäftsstelle führten Vertreter des Stiftungsrats – Sabine Bastek (Beauftragte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Bundeswehr) und Generalarzt Dr. Bernd Mattiesen (PTBS-Beauftragter im BMVg) sowie des Vergabeausschusses – Brigadegeneral Andreas Hoppe (Luftwaffentruppenkommando), Katja Gersemann (DBwV e.V.), Gabriele König (Büro Beauftragte für Hinterbliebene im BMVg), Rolf Meyer (DBwV e.V.), Dietmar Glaner (BzUR e.V.) und Albrecht Wiesner (BzUR e.V.) – unzählige Gespräche mit den Besuchern.


Ein Austausch fand nicht nur mit offiziellen Vertretern der Bundeswehr statt, sondern auch mit den anwesenden Kooperationspartnern der Härtefallstiftung – Bundeswehr-Sozialwerk, Soldaten- und Veteranenstiftung und Bund Deutscher Einsatzveteranen – sowie den Organisationen und Initiativen im Netzwerk der Hilfe. Zum ersten Mal seit sieben Jahren war mit Annegret Kramp-Karrenbauer auch die Bundesministerin der Verteidigung auf dem Tag der offenen Tür vertreten. Aus Sicht der Härtefallstiftung wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.


Text: P.K.

41. Sitzung Vergabeausschuss


Bonn. Anfang Juli hat der Vergabeausschuss der Deutschen Härtefallstiftung (DHS) über 27 Anträge beraten und dem Vorstand finanzielle Unterstützungsleistungen in der Gesamthöhe von 547.000 € empfohlen.

Dabei lagen die Empfehlungen im Einzelfall zwischen 5.000 und über 50.000 €. Während der Sitzung hat sich der seit geraumer Zeit abzeichnende Trend – ein Anstieg der Einzelanträge der Fallgruppe einsatzbedingte psychische Belastungen und Erkrankungen – bestätigt. Ebenfalls war ein deutlicher Anstieg der sonstigen außergewöhnlichen Notlagen mit dienstlichem Hintergrund zu beobachten – darunter auch bei zwei Zivilangestellten der Bundeswehr.


Der Vorstand hat der Geschäftsstelle seine Entscheidungen mitgeteilt. Seit 2012 konnte die Stiftung finanzielle Unterstützungen mit einer Gesamtsumme von 7.740.000 € leisten.


Im Rahmen der Sitzung wurden die langjährigen Vergabeausschussmitglieder Susanne Bruns (Beauftragte für Hinterbliebene im BMVg), Annette Kötting (BAPersBw – Sozialdienst der Bundeswehr) und Philip Kraft (Deutscher Bundeswehrverband) verabschiedet. Bereits vor geraumer Zeit hatten sich die personellen Veränderungen angekündigt. Die Gelegenheit nutzten die Stiftungsratsvorsitzende, Sabine Bastek, der Vorstandsvorsitzende, Oberst a.D. Bernhard Gertz und der Vorsitzende des Vergabeausschusses, Oberstarzt Prof. Dr. Matthias Port, um den ausscheidenden Mitgliedern für die ehrenamtliche Arbeit im Ausschuss und ihr vielfältiges Engagement für die Härtefallstiftung und in Not geratene Menschen zu danken.



Text: P.K., Fotos: H.R.

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100 Jahre Volksbund –

Deutsche Härtefallstiftung feiert mit

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Kassel. Mit dem „Tag des Friedens“ und dem Motto „Frieden braucht Mut“ feierte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Ende Juni sein 100-jähriges Jubiläum.


Dabei präsentierte der Volksbund die ganze Bandbreite seines Wirkens: von der Suche nach Kriegstoten bis zur Weiterentwicklung von Kriegsgräberstätten zu Lernorten, von der Jugendbildung bis zur internationalen Gedenkarbeit. Auch die Deutsche Härtefallstiftung war bei diesem denkwürdigen Ereignis vertreten und informierte die interessierten Gäste über ihre Arbeit für in Not geratene Menschen.


Beim multireligiösen Gottesdienst würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeyer die vielgestaltige Arbeit und das aktive Engagement des Volksbundes: Kriegsgräberstätten seien internationale Lernorte und die friedenspädagogische Arbeit vielleicht heute wichtiger denn je.


Alle Teilnehmer konnten ein persönliches Zeichen für den Frieden setzen, am Europa-Quiz teilnehmen, einen Bungee-Sprung wagen oder – mit weniger Nervenkitzel – internationale Spezialitäten und gute Unterhaltung auf der Bühne genießen. Den Abschluss und abendlichen Höhepunkt bildeten Ballontaufe und Jungfernfahrt des Heißluftballons von Volksbund und Europa-Union.


Das Engagement für Frieden und Verständigung in einem gemeinsamen Europa ist für den Volksbund-Präsidenten Wolfgang Schneiderhan ein Herzensanliegen: „Deshalb ist die Bildungsarbeit für uns so wichtig. Wir wollen die Jugendlichen ermutigen“, so Schneiderhahn. „Wir wollen den Mut stärken, sich für den Frieden einzusetzen!“


Text/Bilder: P.K.

O a.D. Utsch, OTL a.D. Ketterle, Frau van Treek, O a.D. Gertz, Herr Kraft, Hptm a.D. Schüßling, Hptm a.D.Köpsel

Jahrestreffen der Stiftungsfamilie im Netzwerk der Hilfe


Berlin. Zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch der Stiftungsfamilie des Netzwerks der Hilfe hatte die Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS) in die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Bundeswehrverbands eingeladen.


Zur Stiftungsfamilie gehören neben der SVS die Heinz-Volland-Mildtätige-Stiftung (HVMS), der von Rhodich’sche Legatenfonds (vRLF), das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (SHWBw), das Bundeswehr-Sozialwerk (BwSW) und die Deutsche Härtefallstiftung (DHS).

Im Rahmen einer regelmäßigen Zusammenkunft tauschen sich die Hilfseinrichtungen auf Vorstandsebene zu aktuellen Themen in der Betroffenenarbeit sowie Entwicklungen in der Bundeswehr und dem Stiftungswesen aus. Zudem werden Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Rahmen bestehender Kooperationsvereinbarungen eruiert und gemeinsame Projekte für durch den Dienst in der Bundeswehr geschädigte Menschen und ihrer Familien entwickelt. Im Ergebnis soll die Arbeit im Sinne der Betroffenen weiter verbessert werden.


Während des diesjährigen Austauschs wurde der steigende Bedarf an wissenschaftlicher Grundlagenarbeit deutlich. Mehrere besonders prägnante Fälle sind bei den Stiftungen aufgelaufen, deren zufriedenstellende Klärung offen ist. Wie an der laufenden Studie zu möglichen Genschädigungen von Nachkommen von Radartechnikern deutlich wird, bleibt bei der Förderung von Wissenschaft und Forschung noch einiges zu tun.

Härtefallstiftung beim Tag der Standorte: Zukunft gemeinsam gestalten


Berlin. Wenn es um die Zukunft der Bundeswehr geht, darf die Deutsche Härtefallstiftung nicht fehlen. Beim Tag der Standorte trafen sich Anfang April über 400 Standortälteste und Dienststellenleiter in der Bundeshauptstadt. Mit dem Fokus auf die innere Verfasstheit der Truppe sollen zentrale Handlungsfelder gemeinsam gestaltet werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema „gute Führung“ und der Führungskultur in der Bundeswehr.


Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen betonte, dass es von herausgehobener Bedeutung sei, die Menschen in der Bundeswehr zu motivieren, sich einzubringen. In acht Workshops gab es ausreichend Gelegenheit sich auszutauschen, über die Zukunft der Bundeswehr zu diskutieren und Ideen an Entscheidungsträger weiterzugeben. Ein Workshop befasste sich sogar ausschließlich mit der strategischen Weiterentwicklung der Betreuungslandschaft.


Aber nicht nur daran wird deutlich, dass Fürsorge in der Bundeswehr eine zentrale Führungsaufgabe ist: Sozialdienst, Wohnungsfürsorge, von Rohdich´scher Legatenfonds, Bundeswehrsozialwerk und Deutsche Härtefallstiftung erhielten die Möglichkeit, sich im Rahmen der Veranstaltung zu präsentieren und ihre Arbeit im Detail darzustellen.


Der Andrang am Stand der Härtefallstiftung war groß. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle stellten sich vielen neugierigen Fragen und informierten Standortälteste und Dienststellenleiter über die Möglichkeiten der Stiftung. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die Deutsche Härtefallstiftung wird auch künftig beim Tag der Standorte vertreten sein. Wenn es um die Menschen in der Bundeswehr geht, geht es nur gemeinsam.


Text/Fotos: P.K.

Gründervater kehrt zurück



Berlin. Ende Februar 2019 hat der Deutsche Bundestag den Abgeordneten Christian Schmidt als Mitglied in den Stiftungsrat der Deutschen Härtefallstiftung gewählt. Bundesminister a.D. Schmidt wurde von der Fraktion der CDU/CSU vorgeschlagen und folgt auf den Abgeordneten Florian Hahn.


Damit kehrt einer der Gründerväter zur Härtefallstiftung zurück. Christian Schmidt hat sich neben dem Parlamentarischen Staatssekretär Walter Kolbow und dem ehemaligen Abgeordneten Dr. Jürgen Koppelin maßgeblich für die Einrichtung und ausreichende Finanzierung der Stiftung eingesetzt.


Ohne die parlamentarische Initiative zur Gründung der Härtefallstiftung und deren nachhaltige Förderung durch die Bundestagsabgeordneten, wäre eine schnelle, unbürokratische und vorurteilslose Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen heute nicht möglich.

Vor diesem Hintergrund dankt Bernhard Gertz als Vorstandsvorsitzender der Härtefallstiftung ausdrücklich allen Parlamentariern für ihr Engagement und wünscht Florian Hahn weiterhin eine glückliche Hand für seine Arbeit im Bundestag.


BMVg: Festakt für die Härtefallstiftung im Bendlerblock


Berlin. Mit einem Festakt zur Amtseinführung des Stiftungsrats würdigt das BMVg die erfolgreiche Arbeit der Härtefallstiftung. Staatssekretär Tauber stellt fest, dass die Stiftung heute und in der Zukunft nicht mehr weg zu denken ist. Oberst a.D. Gertz dankt allen Beteiligten, insbesondere dem Ressort sowie den Bundestagsabgeordneten des Haushalts- und Verteidigungsausschusses für die tatkräftige Unterstützung.


Im siebten Jahr ihres Bestehens vergibt die Deutsche Härtefallstiftung die beachtliche Summe von rund 7 Millionen Euro an 341 Menschen. Alle Betroffenen haben eine gesundheitliche Schädigung aus dem militärischen Dienst davongetragen und keiner der Fälle konnte über das geltende Versorgungsrecht gelöst werden. Ein Grund zum Rückblick, einem Blick in die Zukunft, aber vor allem ein guter Anlass zum Feiern.



Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Peter Tauber
Die Vorsitzende des Stiftungsrats, Frau Sabine Bastek
Oberst a.D. Bernhard Gertz, Vorsitzender des Vorstands
Die Präsidentin des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr,
Frau Sabine Grohmann mit dem Vorsitzenden des Vorstands, Oberst a.D. Bernhard Gertz

Einen würdigen Rahmen bildete die Amtseinführung des neuen Stiftungsrates in der vergangenen Woche.


Hierzu hatte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Peter Tauber, geladen.


Und so waren ranghohe Vertreter aus Politik, Bundeswehr und Gesellschaft im Stauffenberg-Saal des Bendlerblocks zu Gast.




Nach Ablauf der dreijährigen Amtszeit wurde die Neuwahl des Stiftungsrats erforderlich. Parlamentarier aller im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien sind im neuen Stiftungsrat vertreten. Auch einer der „Gründerväter“ der Stiftung, Bundesminister a.D. Christian Schmidt, ist wieder mit von der Partie. Hinzu kommen Vertreter aus dem BMVg, dem Amt des Wehrbeauftragten, der Militärseelsorge, dem Deutschen Bundeswehrverband und dem Reservistenverband.


Zur Vorsitzenden des Stiftungsrats wurde Sabine Bastek, Beauftragte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/ Dienst in der Bundeswehr, wiedergewählt. Bastek ging in ihrer Rede auf die Arbeit des Gremiums ein. Mit der Gestaltung der Satzung und der Verabschiedung der Vergaberichtlinien setzt der Stiftungsrat den Rahmen, anhand dessen der Vergabeausschuss die Unterstützungsleistungen an hilfsbedürftige Menschen gewährt werden können.

Leitlinie für die Ausgestaltung der Arbeit ist, möglichst alle denkbaren Härtefälle zu erfassen. Bastek zeigte auf, dass anders als im Versorgungsverfahren Zweifel an der Kausalität nicht zwangsläufig zu einer negativen Entscheidung führen müssen. Zentrale Kriterien sind ein möglicher Wehrdienstzusammenhang und die Bedürftigkeit im Sinne des Steuerrechts – im Zweifel für den Antragsteller.


Doch ohne die nachhaltige Unterstützung durch die Zuwendung von Haushaltsmitteln und Leistungen nach dem Unterstützungserlass wäre eine erfolgreiche Arbeit im Dienste der Betroffenen nicht möglich. Aus diesem Grund dankte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz, den anwesenden Bundestagsabgeordneten für die Unterstützung von parlamentarischer Initiative zur Gründung bis hin zur nachhaltigen Förderung der Stiftung in finanzieller Hinsicht. Nicht zuletzt gebührt besonderer Dank Staatssekretär Tauber für den personellen und materiellen Rückhalt aus dem Ressort.


Wie an der Bilanz schnell deutlich wird, kommt die Hilfe direkt und zeitnah bei den Betroffenen an. Weiter verringert werden konnte der Zeitraum bis zur Beratung der Anträge im Vergabeausschuss auf nunmehr fünf Monate. Die Fallgruppen teilen sich auf in 172 Anträge von Radarstrahlengeschädigten, 124 Anträge von Traumatisierten und 45 Anträge von Menschen mit anderweitigen Gesundheitsschädigungen. Im Schnitt ergibt sich daraus ein Unterstützungsbetrag von beachtlichen 19.900 € bei jedem Einzelfall.


Wie Gertz verdeutlicht, ist die Härtefallstiftung ein wertvolles Instrument zur Ergänzung der Betreuung und Fürsorge des Dienstherrn Bundeswehr – jeder Antrag werde vorurteilslos geprüft und nicht nach moralischen Kategorien bewertet. So konnte seit 2012 in vielen Fällen schnell und unbürokratisch geholfen werden.


Damit wird die Stiftung ihrem Motto „Wir helfen Menschen“ gerecht und löst ihr Versprechen für Hilfsbedürftige ein. Wie Staatssekretär Tauber in seiner Rede treffend feststellt, ist die Härtefallstiftung eine feste Institution. Wenn es um Hilfe für Menschen mit gesundheitlichen Schädigungen aus dem militärischen Dienst geht, ist die Stiftung heute und in der Zukunft nicht mehr weg zu denken.




Text: P.K.

Bilder: DBwV

Radarstudie – Rekrutierungsphase verlängert


Am 28. Januar 2019 fand in Bonn eine außerordentliche Projektbesprechung zur Radarstudie statt. Im Auftrag des Bundesverteidigungsministeriums sollen mögliche Erbgutschäden in Nachkommen von Radarsoldaten untersucht werden. Die Rekrutierungsphase für die Studie lief bereits im Herbst letzten Jahres an und es konnten bislang 27 Radarsoldaten, die die Einschlusskriterien erfüllen, sowie ihre Familienangehörigen als Teilnehmer gewonnen werden.


Diese erste Teilkohorte soll voraussichtlich im April einer Ganzgenomsequenzierung unterzogen werden, um anschließend die Neumutationsrate mit der der Normalbevölkerung zu vergleichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf „multisite de novos“ (MSDNs) gelegt werden. Hierbei handelt es sich um eine Veränderung an der DNA, bei der sich in einer vorangegangenen Forschungsarbeit eine Häufung zeigte. Für eine hohe statistische Aussagekraft der Ergebnisse ist eine möglichst große Gesamtkohorte wünschenswert. Daher wurde die Rekrutierungsphase verlängert.


Eine Teilnahme ist weiterhin möglich und Interessenten, die vermutlich im Rahmen ihrer Tätigkeit einer erhöhten Dosis ionisierender Strahlung ausgesetzt waren, können sich gerne mit Fragen an das Studienteam wenden (www.radarstudie.de).


Weitere Informationen und Hinweise (öffnen sich im neuen Fenster)



39. Sitzung des Vergabeausschusses


Am 24. Januar 2019 fand in Bonn die 39. und zugleich konstituierende Sitzung des am 26. November 2018 vom Stiftungsrat berufenen Vergabeausschusses statt.


Der Vergabeausschuss in der neuen Zusammensetzung (abwesend: Frau Gabriele König)



Der Vorsitzende des Vorstands mit dem neu gewählten Vorsitzenden des VGA und den beiden Stellvertretern

Zu Beginn der von dem Vorsitzenden des Vorstands, Herrn Oberst a.D. Bernhard Gertz geleiteten Sitzung wurde Oberstarzt Professor Dr. Matthias Port (Institut für Radiobiologie) als neuer Vorsitzender des Vergabeausschusses gewählt.



Herr Peter Anders, Leitender Landesverwaltungsdirektor beim Landschaftsverband Rheinland wurde als 1. Stellvertreter und Frau Oberregierungsrätin Annette Kötting (Bundesamt für das Personalmanagement, Referat ZS 2.3 Sozialdienst) als 2. Stellvertreterin gewählt.







Der VGA bei der Arbeit (Fotos: Neuhaus-Fischer)
Der VGA bei der Arbeit (Fotos: Neuhaus-Fischer)
Der VGA bei der Arbeit (Fotos: Neuhaus-Fischer)
Der VGA bei der Arbeit (Fotos: Neuhaus-Fischer)


Im Laufe der Sitzung konnte zu den insgesamt elf vorgestellten Anträgen auf Unterstützungs-leistungen bei    sieben Anträgen positive Empfehlungen mit einer Gesamtsumme von über 132.000 € an den Vorstand zur Prüfung und Entscheidung übergeben werden.









Eingerahmt wurde der Sitzungstag durch den von der Geschäftsstelle beim Verein Lichtblicke e.V. angefragten Vortrags zur Thematik Assistenzhund, der auch immer wieder in den Anträgen auf Unterstützung angeführt wird.


 












Der 1. Vorsitzende Bert Bohla und   die 2. Vorsitzende Gloria Petrovics trugen dabei u.a. über die vielen Begriffsverwirrungen (Assistenzhund, Therapiehund, Behindertenbegleithund etc.) vor und erläuterten dabei die auch für den Vergabeausschuss in seinen Entscheidungsfindungen wichtigen Unterschiede.


Begleitet wurden die beiden Vorsitzenden von einer PTBS-Geschädigten mit ihrem Assistenzhund, die aus eigener Sicht und eindrucksvoll über die Hilfe des Hundes im Alltag berichten konnte. In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit konnte den Mitgliedern ein erster Eindruck über die Thematik vermittelt werden.


Lichtblicke e.V. als die von Ausbildungsstätten unabhängige Interessenvertretung, Selbsthilfe­- und Verbraucherschutzorganisation der Assistenzhunde und ihrer Halter in Deutschland hat weitere Unterstützung zu Fragen angeboten.   


Sitzung des Stiftungsrates am 26. November 2018



Am 26. November 2018 fand in Berlin die letzte Sitzung des bis dahin amtierenden Stiftungsrats unter der Leitung der Vorsitzenden, Frau Sabine Bastek statt. Im ersten Teil der Sitzung wurden u.a. noch erforderliche Satzungsänderungen zur Zusammensetzung des Stiftungsrats beschlossen

Im Anschluss daran übernahm der Vorsitzende des Vorstands, Herr Oberst a.D. Bernhard Gertz die Leitung des zweiten Teils der Sitzung, da Neuwahlen zu dem neuen Stiftungsorgan anstanden.


weitere  Informationen und Bilder
























Der Stiftungsrat in seiner neuen Zusammensetzung


vlnr.: MdB Friedhoff, Oberst a.D. B. Gertz, MdB Dr. Brunner, MdB Hahn, Herr Brinkmann,

Frau Ministerialdirigentin Müller, Militär#rbischof Dr. Rink, Frau Bastek, Generarzt Dr. Mattiesen, MdB Gädechens, Monsignore Simon, MdB Müller, Generalarzt Dr. Baumgärtner, Herr Ministerialrat a.D. Nißler, MdB Juratovic, Oberstleutnant Wüstner)


(abwesend: Frau Vieregge, MdB; Herr Dr. Lindner, MdB; Herr Höhn, MdB;



Foto S. Wilke

Der Stiftungsrat in seiner neuen Zusammensetzung

Deutsche Härtefallstiftung ünterstützt Rollitennis e.V.


Um eine so große Veranstaltung wie ein Rollitennis-Aktiv-Wochenende auf die Beine zu stellen, bedarf es hauptsächlich finanzieller Unterstützung. Schon zum 6. Mal findet dieses Event in Windhagen statt und dank Spenden von Firmen, Organisationen, Institutionen und Privatpersonen ist es auch in diesem Jahr möglich, den vielen Spielern, mit einer körperlichen Einschränkung, ein tolles Wochenende zu bieten. Einen großen Anteil daran hat die Deutsche Härtefallstiftung, Bonn. Mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Oberst a.D. Bernhard Gertz und Stabshauptmann Hagen Roeder, Geschäftsstelle Deutsche Härtefallstiftung, wurde am Samstag, 07.04.2018 während bzw. vor dem Training ein Spendenscheck an den 1. Vorsitzenden des Rollitennis e.V., Jürgen Kugler, übergeben.


Die Überraschung und Freude war allen Anwesenden anzumerken, erst recht, wenn man gar nicht mit einer solchen Summe rechnet.


(Text: Elke Kugler; Foto: Michaela Soost)