Besuch beim Militärbundesrabbiner

Berlin. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Härtefallstiftung, Oberst a.D. Bernhard Gertz und der Militärbundesrabbiner Zsolt Balla haben sich zu einem ersten Austausch getroffen. Im Leo-Baeck-Haus des Zentralrats der Juden in Deutschland besiegelten sie Mitte Oktober die Absicht, künftig eng zusammenzuarbeiten.

Mit der Amtseinführung des Militärbundesrabbiners in 2021 wurde der Grundstein für den Aufbau eines Militärrabbinats in den Streitkräften gelegt. Zehn jüdische Seelsorger sollen künftig für alle Bundeswehrangehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und den Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz geistlichen Beistand leisten.

Für die Härtefallstiftung sind die Militärrabbiner wichtige Multiplikatoren. Die Rabbiner tragen den religiösen Bedürfnissen der Juden in der Bundeswehr Rechnung. Durch den Austausch mit der Truppe sind sie – wie auch die christlichen Militärseelsorger – wichtige Sensoren für Probleme und mögliche Fehlentwicklungen.

Zsolt Balla selbst hat fundierte Kenntnisse über die Bundeswehr: Der Rabbiner aus Leipzig war mehrere Jahre als beratender Seelsorger am Zentrum Innere Führung der Bundeswehr tätig. Er amtiert zudem als sächsischer Landesrabbiner und sitzt im Vorstand der orthodoxen Rabbinerkonferenz.

Für Bernhard Gertz war die Erweiterung der Militärseelsorge ein wichtiger Schritt, der lange überfällig war. Die Deutsche Härtefallstiftung freut sich über die künftige Zusammenarbeit mit dem Militärrabbinat.

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